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02.06.2026
16:25 Uhr
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Der italienischen Großbank Unicredit gehören mittlerweile mehr als 34 Prozent der Commerzbank. Die Belegschaft spricht von einer »feindlichen« Übernahme.

Im Zuge der geplanten Übernahme der Commerzbank hat die italienische Großbank Unicredit ihren Unternehmensanteil auf mehr als ein Drittel gesteigert. Commerzbank-Aktionäre hätten Anteile im Umfang von 7,58 Prozent abgetreten, teilte die Unicredit mit. Nachdem die Bank aus Mailand bisher schon 26,77 Prozent der Commerzbank-Aktien gehalten hatte, steigt ihre Beteiligung damit auf 34,35 Prozent. Die Unicredit hatte im September 2024 einen Aktienverkauf des Bundes genutzt, um in großem Stil bei der Commerzbank einzusteigen . Schnell etablierte sich die italienische Bank als mit Abstand größter Einzelaktionär vor dem deutschen Staat. Dieser hält derzeit noch etwa 12 Prozent der Commerzbank-Anteile. Statt Geld bietet Unicredit Aktien Anfang Mai dieses Jahres legte die Unicredit dann ein Angebot für sämtliche Commerzbank-Anteile vor . Dabei handelte es sich um ein sogenanntes freiwilliges Übernahmeangebot, das sich nur abgeben lässt, bevor man mehr als 30 Prozent der Unternehmensanteile hält. Ein deutlich teureres Pflichtangebot wurde so vermieden. Statt Geld bietet die Großbank für jedes Commerzbank-Papier 0,485 Unicredit-Anteile. Das ist auf Basis der jüngsten Schlusskurse weniger, als man für eine Commerzbank -Aktie derzeit an der Börse bekommt. Zusätzlich verfügt die Unicredit über Finanzinstrumente, mit denen sie auf eine Menge weiterer Commerzbank-Aktien zugreifen kann. Management, Betriebsrat und Belegschaft der Commerzbank lehnen das aus ihrer Sicht »feindliche Vorgehen« der Unicredit ab.