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18.03.2026
14:02 Uhr
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Knorrige Eichen, emsige Waldameisen und ein fast 40 Meter hoher Baum aus Licht: Mit einer Ausstellung über die Wälder der Erde will der Gasometer in Oberhausen an die Publikumserfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Am Freitag eröffnet "Mythos Wald". Die letzten Ausstellungen in dem alten Gasspeicher hatten ein Millionenpublikum angelockt. Es gehe darum, die atemberaubende Schönheit der Wälder zu zeigen, sagte Kuratorin Jeanette Schmitz. Dabei bleibt der Gasometer seinen Konzepten aus den vergangenen Ausstellungen treu: "Mythos Wald" zeigt großformatige, oft preisgekrönte Fotos von Wäldern und ihren Bewohnern auf der ganzen Welt. Die Zerstörung von Lebensräumen durch die Menschen wird auch gezeigt - doch die meisten Bilder sind einfach schön anzuschauen und beeindrucken durch ihre Farben und ihre Perspektive. Lichteffekte sollen das Leben in einem Baum veranschaulichen Im Mittelpunkt steht der 35 Meter hohe Baum des österreichischen Medienkunst-Netzwerks Ars Electronica Solutions. Von der Wurzel bis in die Baumkrone leuchtet es. Lichteffekte wandern, pulsieren, verdichten sich - und sollen so deutlich machen, was für ein lebendiges System ein Baum ist, erläutert Managing Director Michael Mondria. "Mythos Wald" ist bis zum 30. Dezember zu sehen. © dpa-infocom, dpa:260318-930-832978/1