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21.03.2026
09:57 Uhr
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Kerosin ist wegen der Folgen des Irankriegs stark gestiegen. United Airline passt deswegen den Flugplan für den Rest des Jahres an.

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat wegen des drastischen Anstiegs der Energiepreise durch den Irankrieg ihren Flugplan eingeschränkt. Insgesamt würden rund fünf Prozent der für dieses Jahr geplanten Kapazitäten zeitweise stillgelegt, kündigte Firmenchef Scott Kirby an. United stelle sich aktuell darauf ein, dass der Erdölpreis auf 175 Dollar (151 Euro) pro Barrel steigen und nicht vor Ende 2027 unter die Marke von 100 Dollar (86 Euro) pro Barrel sinken werde. Zugleich sei möglich, dass es nicht so schlimm kommen werde, sagte Kirby. Auf dem aktuellen Niveau würde der Kerosin-Preis für die Fluggesellschaft zusätzliche Kosten von elf Milliarden Dollar jährlich bedeuten, sagte Kirby. Der Kerosin-Preis habe sich in den vergangenen Wochen mehr als verdoppelt. Zugleich versicherte Kirby den Mitarbeitern, dass die Airline ein solides Finanzpolster habe und nicht an Investitionen in die Zukunft sparen wolle. Flugverbindungen nach Tel Aviv und Dubai ausgesetzt Rund ein Prozent der Kapazitäten falle bereits durch die aktuell ausgesetzten Flugverbindungen nach Tel Aviv und Dubai weg, teilte United mit. Zudem sollen in den nächsten zwei Quartalen derzeit unrentable Strecken nicht bedient werden, die etwa drei Prozent der Kapazität ausmachten. Dabei gehe es etwa um Nachtflüge oder Verbindungen an Dienstagen, Mittwochen oder Samstagen. Zusätzlich werde ein Prozent in Chicago eingespart, das ein Drehkreuz für United ist. Die Ölpreise steigen aktuell, weil aus Angst vor iranischen Angriffe so gut wie keine Öltanker die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eine wichtige Route für den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas. Um die Energiepreise zu senken hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump bereits Sanktionen gegen Russland und den Iran gelockert.