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13.08.2026
15:24 Uhr
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Der US-Fonds Bain Capital darf 51 Prozent am Motorenhersteller Everllance übernehmen. VW treibt damit seine Pläne voran, sich mehr auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.

Die EU-Kommission lässt die geplante Übernahme des Großmotorenherstellers Everllence durch die US-Investmentgesellschaft Bain Capital zu. Der Verkauf von 51 Prozent der Anteile der bisherigen Volkswagen-Tochter an Bain Capital werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, teilte die Brüsseler Behörde mit. Bei großen Unternehmensübernahmen prüft die EU-Kommission, ob dadurch unverhältnismäßig große Einschränkungen des freien Wettbewerbs entstehen können. VW hatte Ende Juni mitgeteilt , sich mit Bain Capital auf die Übernahme geeinigt zu haben. Das Geschäft soll VW einen Erlös von 7,4 Milliarden Euro bringen. Mit dem Verkauf setzt der Konzern seinen Kurs zur stärkeren Fokussierung auf sein Kerngeschäft fort. Bain Capital will sich mit der Übernahme am Markt für Großmotoren und Turbomaschinen beteiligen. Garantie für deutsche Standorte bis mindestens 2030 Everllence war bis 2025 unter dem Namen MAN Energy Solutions bekannt. Das Unternehmen mit Sitz in Augsburg gehört nach eigenen Angaben mit rund 16.000 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 4,9 Milliarden Euro zu den weltweit führenden Herstellern von Großmotoren, Turbomaschinen und Dekarbonisierungslösungen. Die fünf deutschen Standorte von Everllence sollen mindestens bis 2030 erhalten bleiben, teilte VW bei der Ankündigung des Verkaufs im Juni mit. Betriebsbedingte Kündigungen seien in diesem Zeitraum ausgeschlossen. Die 49 Prozent der Everllence-Anteile, die Bain Capital nicht übernimmt, will der Konzern »mittelfristig« weiterhin halten.