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15.08.2026
10:10 Uhr
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An manchen Sommertagen treibt einem allein der Gedanke ans Kochen Schweiß auf die Stirn. Dieses flexible Menü kommt ganz ohne Herd aus und erfrischt sogar beim Essen.

Es ziehen schon wieder diese Tage übers Land, an denen einem die Hitze schon frühmorgens ins Gesicht schlägt wie eine Faust und sich mit fortschreitender Zeit schwer und klebrig um den Körper wickelt. Man wünscht sich in den Schatten eines hohen Baums, der idealerweise am Ufer eines kühlen Bachs steht. In der Realität müssen oft genug zugezogene Vorhänge und ein kalter Waschlappen im Nacken genügen. Nicht einmal mir macht die Vorstellung Spaß, jetzt noch in dampfenden Töpfen und brutzelnden Pfannen zu rühren. Das ist die Zeit für das, was wir in meiner Familie Hitzefrei-Küche nennen: Gerichte, für die der Herd maximal fünf Minuten lang angestellt werden muss, und die beim Essen so sehr erfrischen, dass man denken könnte, jemand hätte eine körpereigene Klimaanlage angeknipst. Für dieses vage südostasiatisch angehauchte Menü kommt alles gekühlt auf den Tisch, reichlich rohes Gemüse und Obst versorgen den Flüssigkeitshaushalt und der saure Limettensaft tut ein Übriges. Dazu ein Wassermelonen-Tonic? Warum nicht!