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06.10.2026
17:26 Uhr
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Der 82-jährige Bergsteiger Reinhold Messner und seine Frau Diane, 46, sprechen über ihr neues Buch »Lebenszeit« – und über Risiko, Vergänglichkeit und Elon Musk.

Ein sonniger Vormittag Ende August in den Sextener Dolomiten. Das Ehepaar Messner führt durch das neue Reinhold-Messner-Haus, das das Leben des Bergsteigers erzählt, vorbei an allerlei Exponaten und Kunstobjekten. Das Interview findet im Archiv statt, einem fensterlosen, kühlen Raum der ehemaligen Seilbahnstation. An der Wand hängt ein historisches Gemälde des Rosengartens. DIE ZEIT: Herr Messner, Sie wurden im September 82 Jahre alt – wie geht es Ihnen? Reinhold Messner: Wie es einem 82-jährigen Bergsteiger geht. Aber ich kann nicht jammern. Ich habe Malaisen hinter mir, mein Fersenbein ist zertrümmert, sechs Zehen sind abgefroren, ich habe einen Herzschrittmacher, aber das ist es auch. Ein paar Kleinigkeiten noch. Für jemanden, der sein Leben lang in der extremen Welt unterwegs war, geht es mir ausnehmend gut.