Zeit 01.06.2026
18:42 Uhr

(+) Olympia-Referendum in Hamburg: Warum arrogante Politik nicht funktioniert, kann man in Hamburg sehen


Hamburgs Olympia-Abstimmung scheiterte nicht an der fehlenden Sportbegeisterung in der Stadt. Sondern an einem Irrtum, dem Senat und Unternehmer aufgesessen sind.

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Ein paar Tage vor der Abstimmung am Sonntag tauchte sein sonnenbebrilltes Schlapphut-Konterfei plötzlich überall in der Stadt auf. »Olympia? Cooles Ding«, stand auf den Udo-Lindenberg-Plakaten, die Teil der millionenschweren Pro-Olympia-Kampagne von Senat, Wirtschaft und Sportverbänden waren. Offenbar sollte Hamburgs berühmtester Rockstar der Kampagne kurz vor Schluss noch den nötigen Schub geben. Aber vergeblich: Knapp 55 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger stimmten dagegen, dass sich die Stadt für die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele bewerben darf.