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11.03.2026
11:10 Uhr
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Ist Cem Özdemirs Wahlsieg ein Sieg für alle Deutschen mit türkischem Migrationshintergrund? Die Integrationsforscherin Naika Foroutan gratuliert – und differenziert.

Cem Özdemir nennt sich selbst gern einen "anatolischen Schwaben". Doch während vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg der Akzent auf der regionalen Identität lag, rückt mit seinem Wahlsieg die Herkunftsgeschichte in den Blick. Die Integrations- und Migrationsforscherin Naika Foroutan erklärt, wie regionale Milieus migrantische Politik prägen – und warum Herkunft im Wahlkampf zugleich präsent und doch marginal sein kann. DIE ZEIT: Frau Foroutan, Deutschland bekommt aller Voraussicht nach in Cem Özdemir den ersten Ministerpräsidenten mit türkischem Migrationshintergrund – rund 65 Jahre nach der Unterzeichnung des Anwerbeabkommens mit der Türkei. Ist das ein Meilenstein?