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08.03.2026
15:30 Uhr
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Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer will ihren öffentlichen Rundfunk nicht halbieren. Doch der Streit ums richtige Programm geht jetzt erst richtig los.

Schließlich war die Sache klarer als gedacht. Mehr als 62 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer wollen ihren öffentlichen Rundfunk nicht halbieren, wie das die rechtspopulistische SVP mit ihrer Volksinitiative gefordert hatte. Das zeigen die ersten Hochrechnungen. Die Radio- und Fernsehgebühren wären auf jährlich 200 Franken pro Haushalt gesenkt worden, die Unternehmen hätten gar nichts mehr bezahlen müssen. Und die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hätte unterm Strich nur noch halb so viel Geld zur Verfügung gehabt wie heute. Also alles noch einmal gut gegangen an diesem Sonntag? Na ja.