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07.08.2026
18:05 Uhr
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Rund 1.200 unbegleitete Minderjährige harren noch in Ceuta aus. Es gibt nicht genug Aufnahmeplätze – auch, weil rechtsextreme Kräfte in Spanien sie blockieren.

Am Strand Trampolín in Ceuta schlafen Jugendliche unter freiem Himmel, auf nacktem Boden. Einige haben sich aus Pappkartons und angeschwemmten Material eine Art Sonnenschutz gebaut. Ihre Kleidung waschen sie in der Brandung. Inzwischen sind zumindest einige Toiletten und Duschen notdürftig installiert worden. Nicht nur am Strand spielen sich erschütternde Szenen ab, sondern überall in der Stadt. »Egal, wo wir Essen verteilen, überall sind Hunderte«, sagte Halima Ahmed von der NGO Luna Blanca, die einmal täglich eine warme Mahlzeit ausgibt, im spanischen Fernsehen.