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01.10.2026
16:16 Uhr
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BMW galt lange als Stabilitätsanker unter den Autobauern. Doch nun steckt auch der bayerische Konzern in der Krise. Der neue Chef reagiert überraschend.

Es sind Sätze, die überraschend klingen von einem deutschen Automanager in diesen Monaten. »Wir stehen weiterhin zum Standort«, sagt BMW-Chef Milan Nedeljković. Natürlich habe Deutschland, habe Europa viele Themen anzugehen. Aber das heiße nicht, dass dieses Land keine gute Zukunft haben könne. »Wir sollten uns auch nicht zu klein reden.« Beinahe gut gelaunt ist der Manager. Und ein bisschen ist das schon nachvollziehbar: Der Ort, in den er Mitte dieser Woche geladen hat, ist eine neue, riesige Fabrik in Straßkirchen, im Osten Bayerns. Wo vor zweieinhalb Jahren noch Ackerland war, wird BMW künftig Batteriemodule für seine Elektroautos bauen.