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08.03.2026
21:38 Uhr
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Mit mindestens 20 Prozent wollte die AfD in den Stuttgarter Landtag einziehen. Das ist ihr nicht geglückt. Die Euphorie für das Superwahljahr 2026? Erst mal dahin.

Die AfD-Parteispitze braucht einige Minuten, bis sie aus den Hinterzimmern des Stuttgarter Landtages auftaucht, um das Ergebnis der Landtagswahl zu erklären. Dann läuft Tino Chrupalla über den Teppichboden der Plenarsaalebene von Kamera zu Kamera: "Wir haben uns verdoppelt", lobt der Parteichef die knapp 18 Prozent des frühen Wahlabends – 2021 war die Partei unter zehn Prozent gesackt. Das knappe Rennen zwischen dem Grünen Cem Özdemir und Manuel Hagel von der CDU macht er für das unerwartet magere AfD-Ergebnis verantwortlich.