Welt 16.08.2026
14:04 Uhr

WM-Sieg Nummer 13 – Varfolomeev liefert zweite Gold-Show ab


Darja Varfolomeev krönt die WM in Deutschland mit einer weiteren Goldkür mit dem Ball und vergrößert ihre Titelsammlung. Die deutsche Gruppe erlebt dagegen einen bitteren Finaltag.

WM-Sieg Nummer 13 – Varfolomeev liefert zweite Gold-Show ab

Darja Varfolomeev hat bei der WM in Deutschland in der Rhythmischen Sportgymnastik ihre zweite Gold-Show abgeliefert. Nach dem Triumph im Mehrkampf holte die 19 Jahre alte Ausnahmeathletin am Sonntag auch mit dem Ball den Titel. Es war bereits der 13. WM-Sieg für Varfolomeev, die zudem Bronze mit dem Reifen gewann. Vor 4250 Zuschauern in der erneut ausverkauften Frankfurter Festhalle erhielt Varfolomeev (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/article6a79e7fa0e3689919ec76eb0/rhythmische-sportgymnastik-der-darja-effekt.html) für ihre schwierige Ball-Übung 30,350 Punkte (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/article6a7f857fa87e8142c31d0909/darja-varfolomeev-ich-habe-geweint-und-gelaechelt-emotionaler-sieg-bei-der-heim-wm.html) und den tosenden Applaus des Publikums. Am Ende verwies sie die unter neutraler Flagge startenden Russinnen Sofija Ilterjakowa (29,800) und Maria Borisowa (29,150) deutlich auf die weiteren Medaillenplätze. Zuvor hatte Varfolomeev auch mit dem Reifen einen starken Auftritt hingelegt. 30,400 Punkte bedeuteten Rang drei. Zur Goldmedaille, die Taisiia Onofriichuk aus der Ukraine gewann, fehlten nur 0,3 Zähler. Zweite wurde Titelverteidigerin Sofia Raffaeli aus Italien (30,500). Gruppe geht leer aus Im Finale mit dem Band kann Varfolomeev am Nachmittag weiteres Edelmetall einsammeln. Nur in der Entscheidung mit den Keulen ist die Sportlerin des Jahres (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/) 2024 nicht dabei. Als Neunte der Qualifikation hatte sie das Finale knapp verpasst. Ein Podcast, ein Champion, ein Rätsel – wer ist der Gast? Raten Sie mit: Abonnieren Sie WELTMeister bei Spotify oder Apple Podcasts. Zum Auftakt des letzten WM-Tages war die deutsche Gruppe leer ausgegangen. Im Gerätefinale mit fünf Bällen blieb dem Quintett mit Alisa Datsenko, Anja Kosan, Alina Ott, Helena Ripken und Anna-Maria Shatokhin nur der achte Platz. Gold ging an Brasilien.