Nach dem Tod von Hayden Panettiere (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article6a8281eda87e8142c31d2476/hayden-panettiere-mit-36-jahren-gestorben-gerichtsmedizin-nennt-erstes-autopsie-ergebnis.html) hat sich ihr früherer Verlobter Wladimir Klitschko mit bewegenden Worten zu Wort gemeldet. „Unsere Familie durchlebt eine Zeit tiefster Erschütterung und Trauer“, schrieb der ehemalige Boxweltmeister auf Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/p/DcJy3irlhcA/?hl=de&img_index=1) . Die Nachricht vom „tragischen Tod“ der Schauspielerin erfülle ihn mit großer Traurigkeit. Panettiere sei zwar nicht mehr seine Partnerin gewesen, „aber ein wichtiger Teil meines Lebens und die Mutter unserer Tochter Kaya“. Die 36-Jährige habe „diese Welt viel zu früh verlassen“. Über die gemeinsame Tochter schrieb Klitschko: „Ich werde immer mit Respekt über ihre Mutter sprechen und dafür sorgen, dass sie sich an den Menschen erinnert, der sie war.“ Die gemeinsame Tochter Kaya, heute elf Jahre alt, lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr bei ihrem Vater in Europa. Am Ende seiner Erklärung bat Klitschko um Privatsphäre für die Familie und verabschiedete sich mit den Worten: „Ruhe in Frieden, Hayden. Mögest du ewigen Frieden finden.“ Panettiere war am Sonntag (Ortszeit) im US-Bundesstaat South Carolina tot aufgefunden worden. Nach Angaben der Behörden gab es zunächst keine Hinweise auf ein Verbrechen oder verdächtige Umstände. Das Online-Portal „TMZ“ berichtet (verlinkt auf https://www.tmz.com/2026/08/17/hayden-panettiere-fire-truck-coroner-vehicle-at-death-scene/) , dass zu Hilfe gerufene Sanitäter noch versucht hätten, Panettiere wiederzubeleben. Schließlich sei sie aber doch für tot erklärt worden. Die Schauspielerin wurde 36 Jahre alt. Internationale Bekanntheit erlangte Panettiere durch ihre Rolle als Claire Bennet in der Erfolgsserie „Heroes“. Später feierte sie als Sängerin Juliette Barnes in der Country-Drama-Serie „Nashville“ große Erfolge. Zahlreiche Weggefährten reagierten bestürzt auf die Nachricht. „Mir fehlen die Worte für dieses traurige Lied. Nur Herzschmerz“, schrieb ihre frühere „Nashville“-Kollegin Connie Britton auf Instagram. Hayden sei „voller Brillanz, so hellleuchtend“ gewesen. „Ich liebe dich, Mädchen. Schlafe jetzt ruhig“, ergänzte die Schauspielerin. Weitere Trauerbekundungen kamen unter anderem von Kim Cattrall, Selma Blair, Melissa Barrera und Viola Davis. Davis würdigte Panettiere als Schauspielerin mit „fantastischem Talent“, großer Reife und einem großen Herzen. Wochenbettdepression und Kampf gegen den Alkohol Im Mai hatte Panettiere ihre Biografie „This Is Me“ veröffentlicht. Darin sprach sie offen über ihren jahrelangen Kampf gegen ihre Alkohol- und Drogensucht. Außerdem litt sie an einer Wochenbettdepression nach der Geburt ihrer Tochter. „Es gibt den weitverbreiteten Irrglauben, ich hätte mein Kind einfach aufgegeben“, sagte sie im Mai im Podcast von Jay Shetty. „Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.“ Die Entscheidung dazu sei gefallen, weil sie damals in einem „schrecklichen Kreislauf aus Depressionen, Angstzuständen, Alkohol- und Drogenmissbrauch“ festgesteckt habe. Sie habe versucht, „einen Weg zurück ins Leben, einen Weg hinaus aus der Dunkelheit zu finden“. Bereits 2015 begab sich Panettiere während der Dreharbeiten zur Serie „Nashville“ in eine Entzugsklinik. „Ich war diejenige, die sich selbst in die erste Behandlungseinrichtung eingewiesen hat. Ich ging unter“, sagte sie 2023 dem Magazin „Women’s Health“. Zudem war ihr Leben von familiären Schicksalsschlägen geprägt. Die Ehe ihrer Eltern zerbrach nach jahrelangen Spannungen. 2023 starb ihr jüngerer Bruder Jansen Panettiere, ebenfalls Schauspieler, im Alter von 28 Jahren an einer Herzerkrankung. Jahre zuvor hatte Hayden Panettiere zudem die schmerzhafte Entscheidung getroffen, sich beruflich von ihrer Mutter zu trennen, die ihre Karriere seit Kindheitstagen geprägt und begleitet hatte. In ihren Memoiren beschrieb sich Panettiere als „durch und durch Optimistin“, die sich nicht von Tragödien definieren lassen wolle. „Eines habe ich in meinen 36 Jahren in der Öffentlichkeit gelernt: Das Leben ist ein Prozess, der sich Tag für Tag, Jahr für Jahr weiterentwickelt. Ob es einem gefällt oder nicht, man befindet sich bis zum letzten Atemzug in einem ständigen Kreislauf des Wachstums“, schrieb sie.