Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auch unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp in der Weltrangliste an Boden verloren. In dem vom Weltverband Fifa veröffentlichten Ranking findet sich die DFB-Auswahl auf Platz 13 wieder – und damit einen Rang schlechter als nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale. Unter Klopp hatte Deutschland in vier Spielen der Nations League (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/nations-league/) nur einen Sieg geholt. Vor allem die Niederlage (0:1) und das Unentschieden (0:0) in den beiden Spielen gegen Griechenland fallen schwer ins Gewicht. Die Griechen sind in der Weltrangliste (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/fifa-weltrangliste/) nur auf Platz 41 gelistet (vorher 46.). Durch die Pleite verlor das DFB-Team 10,8 Punkte, das Remis kostete 3,05 Punkte. Das 1:1 in den Niederlanden hingegen brachte 0,71 Punkte, der 2:0-Erfolg im Spiel gegen Serbien immerhin 4,44 Punkte. Unterm Strich steht aber ein Minus von 8,7 Punkten. Die Schweiz zog an Deutschland vorbei und ist nun Zwölfter. Unter den Top 10 der Weltrangliste stand Deutschland zuletzt vor dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko (damals Zehnter). Weltmeister Spanien baute seinen Vorsprung weiter aus. Auf den Plätzen zwei und drei liegen weiterhin Argentinien und Frankreich, England folgt als Vierter. Trotz des Wirbels um die Ausbootung von Superstar Cristiano Ronaldo machte Portugal den größten Sprung in den Top Ten. Der Ex-Europameister verbesserte sich vom siebten auf den fünften Rang.