Die SPD hat noch nicht die Hoffnung verloren, von einer ehemals stolzen Volkspartei zu einer neuen FDP mit weniger schicken Anzügen degradiert zu werden! Wie es heißt, will man sich im Willy-Brandt-Haus nach der desaströsen Wahl in Baden-Württemberg (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69ad32fc01a6a42b3342c8c7/landtagswahl-bw-jetzt-beginnt-bei-der-spd-das-grosse-zittern.html) nicht von dem schlechtesten jemals in der Bundesrepublik erreichten Abschneiden ins Bockshorn jagen lassen. Es gebe durchaus noch viele Möglichkeiten, wie die Partei ihr fürchterlich schlechtes Image wieder aufbessern könne, ist man sich in Berlin sicher. So sei es zum Beispiel nicht auszuschließen, dass die Sozialdemokraten noch in den Epstein-Akten auftauchen könnten. Da sei längst nicht alles ausgewertet und entschwärzt, zeigt man sich in den Reihen der SPD vorsichtig optimistisch, eventuell an einer der berüchtigten Partys des Investmentbankers teilgenommen zu haben. SPD hofft auf Beliebtheitsschub Das würde die Partei im Vergleich zur momentanen Situation deutlich beliebter machen, ist zu hören – immer noch besser, mit Epstein als mit der Verwässerung von Reformen, wachsweicher Kompromisspolitik (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/plus690cbc15154e6f61444c7c3d/krise-der-spd-auf-dem-irrweg-der-moralischen-empoerung-nuscheln-sozialdemokraten-die-realitaet-weg.html) oder Friedrich Merz in einen Zusammenhang gebracht zu werden, lautet die Überzeugung. „Wenn wir wieder so populär wie beispielsweise Ex-Prinz Andrew sein könnten, wäre das eine echte Verbesserung“, wird auf den Gängen des Willy-Brandt-Hauses hinter vorgehaltener Hand gemunkelt. Zudem suggeriere eine Erwähnung in den Epstein-Files, dass man äußerst erfolgreich oder zumindest extrem intellektuell sei, wird angemerkt. Wobei das im Zusammenhang mit der aktuellen SPD als zu unglaubwürdig herüberkommen könnte, warnen Skeptiker und setzen eher auf den Zulauf von beeindruckten Trump-Fans aus den Reihen der AfD. Neid auf CDU Angst davor, mit Schwärmereien für junge Mädchen möglicherweise in Verruf zu geraten, hat man indes nicht: Damit habe die CDU in Baden-Württemberg schließlich fast 30 Prozent geholt (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article69ac18ef9477a274f78019d2/landtagswahl-baden-wuerttemberg-cdu-spricht-von-rufmord-kampagne-spd-general-sieht-trotz-debakel-keinen-anlass-fuer-konsequenzen-liveticker.html) , ist vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz zu vernehmen. Dort gab es bereits einen ersten Lichtblick für die Sozialdemokraten. Bei dem vom Himmel herabkrachenden Ding handelte es sich nicht um die SPD-Umfragewerte, sondern bloß um einen Meteoriten (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article69add97910f264d559778719/meteorit-schlaegt-in-haus-in-rheinland-pfalz-ein-feuerblitz-am-himmel-sorgt-fuer-aufregung.html) . Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!