Welt 09.08.2026
02:09 Uhr

„Der Krebs hat sich ausgebreitet“ – Bidens Sohn spricht über die Erkrankung seines Vaters


Hunter Biden enthüllte in einem Interview, dass der Krebs die Knochen seines Vaters angegriffen habe. Auch Metastasen hätten sich gebildet. Die Erkrankung sei „sehr schmerzhaft“.

„Der Krebs hat sich ausgebreitet“ – Bidens Sohn spricht über die Erkrankung seines Vaters

Die Prostatakrebserkrankung des früheren US-Präsidenten Joe Biden hat sich nach Angaben seines Sohnes Hunter weiter ausgebreitet und verursacht starke Schmerzen. „Der Krebs hat sich ausgebreitet, in seine Knochen und darüber hinaus metastasiert“, sagte Hunter Biden in einem am Freitag veröffentlichten Interview des britischen Senders BBC. „Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr kräftezehrend.“ Es sei wirklich traurig, „das mitanzusehen“, sagte Hunter Biden. Sein Vater sei „bis heute der Mittelpunkt unserer Familie“. Und weiter: „Er ist der beste Vater, der beste Ehemann, der beste Großvater.“ Ein Sprecher des 83-jährigen Ex-Präsidenten lehnte am Samstag eine Stellungnahme zu ‌dem Interview ab. Der Demokrat Biden hatte im Mai 2025 – knapp vier Monate nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus – öffentlich gemacht, dass er an einer aggressiven Form von Prostatakrebs (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/prostatakrebs/) leide. Dieser habe auch die Knochen angegriffen. Im Oktober teilte ein Sprecher mit, ‌dass sich der Ex-Präsident einer Strahlen- und Hormontherapie unterziehe. Bidens körperliche und geistige Verfassung war während seiner Amtszeit von 2021 bis 2025 immer wieder Gegenstand von Diskussionen gewesen. Zuletzt trat er im Juni bei der Einweihung der Präsidentenbibliothek von ‌Barack Obama (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/barack-obama/) in Chicago (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/chicago/) öffentlich in ‌Erscheinung. Zur Amtszeit Obamas hatte Biden von 2009 bis 2017 als Vizepräsident gedient. ‌Am 17. November sollen seine Memoiren erscheinen.