Im ersten Halbjahr 2026 gingen bei den Amtsgerichten in Sachsen-Anhalt 1.784 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ein. Das teilt das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mit. Das sind 2,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025. Den Löwenanteil mit 1.283 Anträgen – 71,9 Prozent der Gesamtzahl – machten Verbraucherinsolvenzen aus, die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 zurückgingen. Anders bei den Unternehmen: Wie HalleSpektrum unter Berufung auf das Statistische Landesamt berichtet, wurden 238 Unternehmensinsolvenzanträge registriert – neun mehr als im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 4,8 Prozent. Die voraussichtlichen Forderungen aus sämtlichen beantragten Verfahren beliefen sich laut HalleSpektrum auf insgesamt 1,525 Milliarden Euro. Bundesweit stieg die Zahl der Insolvenzen laut HalleSpektrum um 3,1 Prozent.