SpOn 13.10.2026
11:12 Uhr

Six Flags: Freizeitpark schließt mehrere Achterbahnen nach tödlichem Unfall


Im Six-Flags-Vergnügungspark in Georgia soll ein Mann aus einem Fahrgeschäft gefallen sein. Es ist nicht der erste Todesfall vor Ort.

Six Flags: Freizeitpark schließt mehrere Achterbahnen nach tödlichem Unfall

Im Freizeitpark Six Flags im US-Bundesstaat Georgia ist eine Person ums Leben gekommen. Augenzeugen schilderten lokalen Medien, dass ein Mann aus einer Achterbahn gefallen sei. Weitere Menschen wurden verletzt. Der Park hat daraufhin neun Achterbahnen an sechs Standorten geschlossen.

Dies sei »aus Vorsicht« geschehen, sagte ein Firmensprecher. Die Bahnen ähnelten derjenigen, auf der es zu dem Unfall gekommen war. »Wir sind zutiefst betrübt über den Vorfall, der sich heute in unserem Park ereignet hat«, sagte er. Das Unternehmen werde betroffene Besucher und Mitarbeiter unterstützen.

Bahn beschleunigt auf 113 Kilometer pro Stunde

Weder die Behörden noch Six Flags nannten den Namen des Fahrgeschäfts. Lokale Fernsehsender zeigten aber Videoaufnahmen, auf denen Menschen aus der Achterbahn »Goliath« steigen. Sie wurde 2006 eröffnet und erreicht laut der Website des Parks eine Höchstgeschwindigkeit von 113 Kilometern pro Stunde.

»Mein Herz schmerzt für die Familie, die einen geliebten Menschen verloren hat«, sagte Lisa Cupid, Vorsitzende des Bezirksrats von Cobb County, in dem der Park liegt. »Wir alle fragen uns, wie so etwas Verheerendes an einem Ort passieren konnte, der Generationen von Familien so viele glückliche Erinnerungen beschert hat.«

Laut einer Anwaltskanzlei, die Opfer von Unfällen in Vergnügungsparks vertritt, ist dies mindestens der siebte Todesfall im Six Flags in Georgia. Unter anderem hatte ein Mann im Jahr 2006 bei einer Fahrt mit »Goliath« vermutlich einen Herzinfarkt erlitten.

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Erst Ende September hatte der Park »Six Flags Magic Mountain« in Südkalifornien angekündigt, seine berühmte Achterbahn »X2« stillzulegen. Mehrere Menschen hatten geklagt, weil sie durch die Fahrt angeblich schwere Hirnverletzungen erlitten hatten. Im Jahr 2022 war ein 22-Jähriger nach der Fahrt gestorben.

»Die Sicherheit unserer Fahrgeschäfte ist ein Grundpfeiler unseres Unternehmens«, teilte der Freizeitpark mit. »Wenn wir feststellen, dass das Vertrauen unserer Gäste beeinträchtigt ist, nehmen wir das ernst.«

esw/AP