Der frühere grüne Vizekanzler Robert Habeck, 57, hat Gerüchte dementiert, er wolle eine neue Partei gründen. »Da ist nichts dran«, sagte er in der ARD-Sendung »Caren Miosga«.
Die Moderatorin sprach Habeck auf ein Gerücht an, von dem die beiden Journalisten Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld in ihrem Polit-Podcast berichtet hatten. Demnach gibt es im politischen Berlin Spekulationen, Habeck und der frühere Verkehrsminister Volker Wissing (früher FDP, heute parteilos) könnten eine neue Partei gründen, möglicherweise auch mit jemandem, der aus der CDU austrete. »Das ist etwas, was auf der Gerüchteebene durchaus durch Berlin geistert«, hieß es dort.
Dieses Gerücht habe er im Vorfeld der Sendung »ungefähr hundertmal« gehört, sagte Habeck . Sehr viele Leute hätten ihm Nachrichten geschickt und gefragt, ob etwas dran sei an den Spekulationen. »Nein, und ich kann das auch lang begründen, warum ich diese Idee für Unsinn halte. Aber wenn Sie es kurz haben wollen: Nein, da ist nichts dran.«
Auf Miosgas Abschlussfrage, ob er seiner Partei treu bleibe, antwortete Habeck: »Ja.«
Zuvor hatte Miosga den ehemaligen Wirtschaftsminister und Vizekanzler der Ampelkoalition gefragt, ob er zurück in die Politik wolle. »Das kann ich mir im Moment nicht vorstellen«, antwortete er. »Es gibt keine Pläne, es gibt keine Strategien, und es gibt auch kein Verlangen, in die Politik zurückzugehen.«
Am Donnerstag erscheint Habecks neues Buch »Arctic Meltdown: Die Neuvermessung der Welt«, in dem er sich mit dem Interesse der Weltmächte an der Arktis auseinandersetzt. Er werde in den kommenden Wochen und Monaten gut beschäftigt sein, den Diskurs darüber auf diversen Bühnen darzustellen, sagte er. Und was komme danach? »Schreibe ich vielleicht das nächste«, sagte Habeck.
Habeck hatte sich im Spätsommer 2025 aus der Politik zurückgezogen. Im Juli dieses Jahres wurde bekannt, dass er künftig als Berater für die dänische Investmentfirma Urban Partners arbeitet. Mehr dazu, ob sein neuer Job ein Geschmäckle hat, erfahren Sie hier .
