Columbus Drinks stellt den Vertrieb der Saftmarke Punica nun endgültig ein. Das berichtet die »Lebensmittelzeitung« in ihrer Onlineausgabe. Damit ist das Aus der Marke endgültig besiegelt. Erst 2024 hatte Columbus Drinks mit einer gelungenen Kampagne für ein kurzzeitiges Comeback gesorgt.
Hintergrund dürfte der schleppende Verkauf der Säfte sein. Anfang 2025 hatte die Branchenzeitung bereits berichtet, dass die Punica-Verkäufe unter den Erwartungen geblieben seien. Dabei hatte das positive Medienecho ganz andere Hoffnungen geweckt. Auch die Marktforschungsergebnisse waren laut Columbus Drinks positiv, sodass der Hersteller sogar ein Ziel von 50 Millionen abgesetzten Litern ausgegeben hatte. Im Jahr 2024 waren es aber insgesamt nur eine Million gewesen.
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Laut »LZ« sind inzwischen nur noch Restbestände von Punica in einzelnen Supermärkten zu finden, danach verschwinde die Marke von der Bildfläche. Zwischenzeitlich konnte man die Säfte bei mehreren Supermarktketten kaufen. Welche Läden jetzt noch Restbestände führen, ist nicht bekannt – Verbraucher müssen also Glück haben.
Punica wurde erstmals 1977 verkauft. Der Verkauf erreichte in den Neunzigerjahren eine Hochphase, in dieser Zeit lag der Absatz bei etwa 200 Millionen Litern im Jahr. Später wechselte die Marke mehrmals den Besitzer, bis 2022 schließlich die Herstellung komplett eingestellt wurde.
