Bei einem Messerangriff in einem Kloster im Südosten Polens ist ein Mensch getötet worden. Vier weitere Menschen wurden verletzt. Ein 31-jähriger Tatverdächtiger wurde kurz nach dem Angriff in Jarosław festgenommen, wie die Behörden mitteilten. Bei ihm handelt es sich nach Behördenangaben um einen 31-jährigen Ukrainer, der aus Deutschland eingereist war.
Die Polizei war gegen 9.30 Uhr zu der Benediktinerinnenabtei in Jarosław gerufen worden. Der Tatverdächtige soll dort vier Männer und eine Frau mit einem Messer angegriffen haben. Alle fünf Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, einer von ihnen starb später. Bei dem Toten soll es sich nach Berichten polnischer Medien um einen Priester handeln. Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigten dies zunächst nicht.
W Opactwie Sióstr Benedyktynek w Jarosławiu obywatel Ukrainy dopuścił się straszliwej zbrodni. Jesteśmy wstrząśnięci tym złem.
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) September 24, 2026
Według dotychczasowych informacji zginął ksiądz katolicki, a kilka innych osób zostało rannych.
Składamy najgłębsze kondolencje rodzinie i bliskim…
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Messerangriff als »grauenhaftes Verbrechen«. Der Täter müsse zur Rechenschaft gezogen werden. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk kündigte an, dass der »Mörder« mit der »vollen Härte des polnischen Gesetzes« bestraft werde.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Mann in der Nacht zum Donnerstag aus Deutschland eingereist und auf dem Weg zu einem nahe gelegenen Grenzübergang zur Ukraine gewesen. Er überquerte die Grenze jedoch nicht, sondern ging zur Benediktinerinnenabtei. In der Küche der Einrichtung habe er das Küchenmesser entwendet, das als Tatwaffe diente, so die Staatsanwaltschaft.
Jaroslaw liegt rund 30 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Das Benediktinerinnen-Kloster leistet seit Jahren Hilfe für ukrainische Kriegsgeflüchtete, die aus dem von Russland angegriffenen Nachbarland nach Polen kommen.
