Die britische Herzogin von Sussex, Meghan Markle, ist für den US-Fernsehpreis »Daytime Emmys« nominiert worden. Die 44-Jährige schaffte es mit ihrer Koch- und Backsendung »With Love, Meghan« in die Kategorie für Lifestyle-Sendungen.
Anders als bei den Primetime Emmys werden bei den Daytime Emmy Awards Programme ausgezeichnet, die vor 18 Uhr im US-Fernsehen laufen, typischerweise Talkshows, Soaps und Gerichtssendungen. In der öffentlichen Wahrnehmung gelten die Daytime Emmys als weniger prestigeträchtig, in der Branche sind sie aber hoch angesehen. Die Preisverleihung findet am 30. Oktober in Los Angeles statt.
Show wurde in den Medien zerrissen
In ihrer Netflix-Show spricht Meghan übers Kochen, Gärtnern und darüber, wie man ein guter Gastgeber ist. Die ersten beiden Staffeln wurden in den Medien regelrecht zerrissen . Kritiker warfen Markle fehlende Authentizität vor und sprachen von einer aufgesetzten und selbstgefälligen Produktion.
Meghan und Harry – der jüngere Sohn des britischen Königs Charles III. – hatten sich vor rund sechs Jahren von ihren royalen Pflichten losgesagt. Sie leben mit ihren Kindern Prinz Archie (6 Jahre) und Prinzessin Lilibet (4 Jahre) in Kalifornien. Das Verhältnis zu den Royals gilt nach diversen Vorwürfen nach wie vor als zerrüttet.
Gemeinsames Geschäft mit Netflix
Um finanziell auf eigenen Beinen zu stehen, schloss das Paar Millionendeals mit den Streamingunternehmen Spotify und Netflix ab. Der Start von Meghans neuer Lifestyle-Serie war wegen der verheerenden Brände in Kalifornien um mehrere Wochen verschoben worden.
Die frühere Schauspielerin (»Suits«) wirbt in der Serie auch für ihre eigenen Marmeladen. Markle hatte eine Lifestylemarke namens »American Riviera Orchard« gegründet, die sie nun allerdings unter dem Namen »As ever« weiterführt, und mit der sie unter anderem Marmeladen vermarkten will. Netflix hatte die Marke zusammen mit Markle gegründet, verkündete in diesem Jahr aber den Ausstieg.
In ihrer Netflix-Serie »With Love, Meghan« zeigt die Herzogin von Sussex, wie man Badesalz mischt und Bananen schneidet. Wie nahbar das ist, hängt davon ab, ob man selbst in einer Villa wohnt. Lesen Sie hier die SPIEGEL-Rezension.
