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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Gegen Stellungen an Straße von Hormus setzen die USA Bunkerbrecher ein. Iran reagiert mit Gegenattacken, auch auf die Golfstaaten.
- In Israel sind zwei Menschen nach einem iranischen Raketenangriff gestorben.
- Auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr ist ein Geschoss eingeschlagen. Es gab keine Schäden am AKW.
- Irans Außenminister Araghchi warnt, dass die globalen Folgen des Krieges »alle treffen« werden. Zudem rechtfertigt er die Angriffe auf die Golfstaaten.
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Irak plant Ölexporte über Pipeline in Kurdenregion
Die Ölexporte des Irak sind stark durch die faktische Blockade der Straße von Hormus betroffen. Nun suchen die Verantwortlichen eine andere Lösung: Die Regierung im Irak und die halbautonome Kurdenregion haben sich auf erneute Ölexporte über eine wichtige Pipeline geeinigt, die über die Türkei zum Mittelmeer führt. Es herrschten »außergewöhnliche Umstände« im Land, teilt der kurdische Ministerpräsident Masrur Barsani mit. »Wir alle teilen die Verantwortung, um dieses schwierige Kapitel zu überstehen.«
Zwischen der irakischen Regierung und der Kurdenregion läuft seit Jahren ein Streit darüber, wie die Pipeline betrieben und wie die Umsätze aus den Ölexporten verteilt werden sollen. Die Regierung in Bagdad hofft auf Exporte über die Pipeline von etwa 300.000 Barrel (je 159 Liter), die heute wieder anlaufen sollen.
Tawke-Ölfeld im Irak. Foto: Ismael Adnan / dpa
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Treffer an iranischem AKW: So groß ist die Gefahr, die davon ausgeht
Das iranische Atomkraftwerk Buschehr ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA von einem Geschoss getroffen worden. Sie sei von Iran darüber informiert worden, dass »ein Geschoss das Gelände des Kernkraftwerks Buschehr getroffen hat«, erklärt die Uno-Organisation. »Es wurden weder Schäden an der Anlage noch Verletzungen von Mitarbeitern gemeldet«, heißt es weiter.
Das AKW Buschehr im Südwesten Irans verfügt über den einzigen in Betrieb befindlichen Atomreaktor des Landes. Nach Einschätzung der IAEA ist Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert.
Vergangenen Sommer hatte Israel die iranischen Atomanlagen schon einmal ins Visier genommen. »Vom Beschuss auf Anreicherungsanlagen geht eine überschaubare Gefahr aus. Und doch könnten die Attacken am Ende brandgefährlich sein«, schrieb mein Kollege Christoph Seidler damals. Seine Analyse lesen Sie hier.
Das AKW Buschehr im Südwesten Irans verfügt über den einzigen in Betrieb befindlichen Atomreaktor des Landes. Nach Einschätzung der IAEA ist Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert.
Vergangenen Sommer hatte Israel die iranischen Atomanlagen schon einmal ins Visier genommen. »Vom Beschuss auf Anreicherungsanlagen geht eine überschaubare Gefahr aus. Und doch könnten die Attacken am Ende brandgefährlich sein«, schrieb mein Kollege Christoph Seidler damals. Seine Analyse lesen Sie hier.
Arbeiter in iranischer Atomanlage Isfahan (2005). Foto: Vahid Salemi / AP
Geschoss auf Gelände von iranischem Atomkraftwerk eingeschlagen
Im Zuge der Angriffe Israels und der USA auf Iran ist auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr nach Angaben aus Teheran ein Geschoss eingeschlagen. Bei dem Vorfall sei das Kraftwerk nicht beschädigt worden, teilten die iranischen Behörden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Es habe auch keine Verletzten gegeben. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.
Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock.
Ein iranischer Soldat vor dem Atomkraftwerk in Bushehr (2010)
. Abedin Taherkenareh/ dpa
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Araghchi: Irans Atomdoktrin wird sich wohl nicht ändern
Strebt Iran nach Atomwaffen? Das wurde von westlichen Staaten immer wieder befürchtet, Teheran stritt das stets ab. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat nun zum Sender Al Jazeera gesagt, die Haltung seines Landes werde sich diesbezüglich wohl nicht ändern. Die Äußerungen wurden von iranischen Medien wiedergegeben. Araghchi warnte jedoch davor, dass der neue Oberste Führer seine Meinung zu diesem Thema noch nicht öffentlich geäußert habe.
Der frühere Oberste Führer, Ajatollah Ali Khamenei, hatte sich Anfang der Nullerjahre in einer Fatwa, einem religiösen Rechtsgutachten, gegen die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Iranische Behörden erklärten stets, ihr Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken. Araghchi sagte dazu nun, Fatwas hingen vom jeweiligen islamischen Rechtsgelehrten ab, der sie erlasse.
Zuvor hatte Araghchi sich in dem Interview bereits zu den Angriffen seines Landes auf die Golfstaaten geäußert. Mehr dazu lesen Sie hier:
Der frühere Oberste Führer, Ajatollah Ali Khamenei, hatte sich Anfang der Nullerjahre in einer Fatwa, einem religiösen Rechtsgutachten, gegen die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Iranische Behörden erklärten stets, ihr Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken. Araghchi sagte dazu nun, Fatwas hingen vom jeweiligen islamischen Rechtsgelehrten ab, der sie erlasse.
Zuvor hatte Araghchi sich in dem Interview bereits zu den Angriffen seines Landes auf die Golfstaaten geäußert. Mehr dazu lesen Sie hier:
Iran rechtfertigt Angriffe auf Städte in Golf-Staaten mit US-Truppenpräsenz
Immer wieder greift Iran die Golfstaaten mit Raketen an. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat dies nun mit der Tatsache erklärt, dass die USA ihre Truppen in zivile Gebiete verlegt hätten. US-Streitkräfte hätten ihre Militärstützpunkte verlassen und seien in Hotels in den Städten untergekommen, sagte Araghchi zu iranischen Medien laut dem arabischen Sender Al Jazeera. »Überall dort, wo sich amerikanische Streitkräfte sammelten oder ihre Einrichtungen waren, wurden sie ins Visier genommen«, so der iranische Chefdiplomat. »Es ist möglich, dass einige dieser Orte in der Nähe von Städten liegen.«
Araghchi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert waren und ihre Bevölkerung durch die iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür läge jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.
Araghchi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert waren und ihre Bevölkerung durch die iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür läge jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.
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Leseempfehlung: Strippenzieher Larijani ist tot, das Regime in Iran könnte nun noch aggressiver werden
Nach dem Tod von Ali Khamenei galt sein Sicherheitsberater als mächtigster Mann in Iran. Nun wurde Ali Larijani selbst bei einem israelischen Luftangriff getötet. Was das für das Regime bedeutet, analysieren meine Kollegin Anna-Sophie Schneider und mein Kollege Fritz Schaap hier.
Ali Larijani: Der Chef des Nationalen Sicherheitsrats der Islamischen Republik galt als pragmatisch und erfahren
. Foto: Wael Hamzeh / EPA
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Iran will Golfstaaten »überall« angreifen, wo sich US-Truppen befinden
Immer wieder greift Iran die Golfstaaten mit Raketen an. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat dies nun mit der Tatsache erklärt, dass die USA ihre Truppen in zivile Gebiete verlegt hätten. US-Streitkräfte hätten ihre Militärstützpunkte verlassen und seien in Hotels in den Städten untergekommen, sagte Araghchi zu iranischen Medien laut dem arabischen Sender Al Jazeera. »Überall dort, wo sich amerikanische Streitkräfte sammelten oder ihre Einrichtungen waren, wurden sie ins Visier genommen«, so der iranische Chefdiplomat. »Es ist möglich, dass einige dieser Orte in der Nähe von Städten liegen.«
Araghchi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert waren und ihre Bevölkerung durch die iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür läge jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.
Araghchi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert waren und ihre Bevölkerung durch die iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür läge jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.
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Iran richtet mutmaßlichen Mossad-Spion hin
Die iranische Justiz hat einen Mann hinrichten lassen, dem sie Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad vorwirft. Das Todesurteil sei am Morgen vollstreckt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Mann sei im vergangenen Jahr während des Zwölftagekriegs in einer ländlichen Region westlich der Hauptstadt Teheran festgenommen worden.
Bei der Festnahme wurden eine große Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden, hieß es bei Tasnim weiter. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sinnvolle Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben. Angeworben worden sei er ursprünglich durch einen Führungsoffizier in Schweden. Es habe auch ein Treffen in Berlin stattgefunden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
Bei der Festnahme wurden eine große Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden, hieß es bei Tasnim weiter. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sinnvolle Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben. Angeworben worden sei er ursprünglich durch einen Führungsoffizier in Schweden. Es habe auch ein Treffen in Berlin stattgefunden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
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Neue Angriffe auf Israel, die Golfstaaten und Beirut
Iran hat am frühen Morgen mit einer neuen Angriffswelle auf Israel und benachbarte Golfstaaten begonnen. Explosionen waren laut Reportern in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar zu hören, auch aus Saudi-Arabien wurden Abfangmanöver gemeldet.
Bei Tagesanbruch zerstörte ein israelischer Luftangriff ein Wohnhaus in Bachoura, einem Stadtteil im Zentrum Beiruts, vollständig. Zwei frühere Angriffe auf Wohnhäuser in anderen zentralen Vierteln Beiruts hatten am frühen Mittwochmorgen laut libanesischem Gesundheitsministerium mindestens sechs Menschen getötet und 24 weitere verletzt.
Bei Tagesanbruch zerstörte ein israelischer Luftangriff ein Wohnhaus in Bachoura, einem Stadtteil im Zentrum Beiruts, vollständig. Zwei frühere Angriffe auf Wohnhäuser in anderen zentralen Vierteln Beiruts hatten am frühen Mittwochmorgen laut libanesischem Gesundheitsministerium mindestens sechs Menschen getötet und 24 weitere verletzt.
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SPD-Politiker wollen Einschätzung von Bundesregierung zum Völkerrecht bei US-Angriffen auf Venezuela und Iran
Außenpolitiker der SPD-Bundestagsfraktion haben die Bundesregierung befugt, eine völkerrechtliche Bewertung der jüngsten US-Angriffe vorzulegen. »In einer wie in der anderen Sache fällt die rechtliche Bewertung eindeutig aus: Weder der US-Angriff auf Venezuela noch der Krieg gegen Iran stehen im Einklang mit dem Völkerrecht«, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetović, dem »Stern«.
Mehr als zwei Wochen nach Kriegsbeginn in Iran hat die Bundesregierung noch nicht abschließend geprüft, ob die Angriffe der USA und Israels völkerrechtswidrig oder -konform sind. Auch bei der gewaltsamen Gefangennahme von Venezuelas einstigem Staatschef Nicolás Maduro durch die USA steht diese Bewertung noch aus. Zuständig für die völkerrechtliche Ordnung ist das Auswärtige Amt von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU).
»Es ist mehr als bedauerlich, dass die Bundesregierung bisher keine öffentliche Einschätzung zur völkerrechtlichen Bewertung vorgestellt hat, sondern geradezu fahrlässig«, sagte der Außenpolitiker und frühere SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich dem »Stern«. Ahmetović mahnte, es sei »problematisch, dass innenpolitisches Taktieren und die Sorge vor einem offenen Konflikt mit dem US-Präsidenten allzu häufig zu stark ins Gewicht gefallen ist und damit den eigenen strategischen Handlungsspielraum verengen.«
Mehr als zwei Wochen nach Kriegsbeginn in Iran hat die Bundesregierung noch nicht abschließend geprüft, ob die Angriffe der USA und Israels völkerrechtswidrig oder -konform sind. Auch bei der gewaltsamen Gefangennahme von Venezuelas einstigem Staatschef Nicolás Maduro durch die USA steht diese Bewertung noch aus. Zuständig für die völkerrechtliche Ordnung ist das Auswärtige Amt von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU).
»Es ist mehr als bedauerlich, dass die Bundesregierung bisher keine öffentliche Einschätzung zur völkerrechtlichen Bewertung vorgestellt hat, sondern geradezu fahrlässig«, sagte der Außenpolitiker und frühere SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich dem »Stern«. Ahmetović mahnte, es sei »problematisch, dass innenpolitisches Taktieren und die Sorge vor einem offenen Konflikt mit dem US-Präsidenten allzu häufig zu stark ins Gewicht gefallen ist und damit den eigenen strategischen Handlungsspielraum verengen.«
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Welche Schiffe immer noch durch die Straße von Hormus kommen
Kurz nach Beginn des Kriegs hat Iran die wichtige Straße von Hormus nahezu komplett geschlossen. Dennoch haben seither etwa 90 Schiffe die Meerenge passiert, darunter auch Öltanker, wie aus Datenplattformen für Schifffahrt und Handel hervorgeht. Das bedeutet: Es werden immer noch Millionen Barrel Öl exportiert, obwohl die Wasserstraße faktisch gesperrt ist.
Viele der Schiffe, die die Straße von Hormus passierten, waren sogenannte dunkle Transits, die westliche Sanktionen und Kontrollen umgingen und wahrscheinlich Verbindungen zum Iran unterhielten, so das Schifffahrtsdatenunternehmen Lloyd’s List Intelligence. In jüngster Zeit haben auch Schiffe mit Verbindungen zu Indien und Pakistan die Straße erfolgreich durchquert, nachdem die dortigen Regierungen die Verhandlungen intensiviert hatten.
Viele der Schiffe, die die Straße von Hormus passierten, waren sogenannte dunkle Transits, die westliche Sanktionen und Kontrollen umgingen und wahrscheinlich Verbindungen zum Iran unterhielten, so das Schifffahrtsdatenunternehmen Lloyd’s List Intelligence. In jüngster Zeit haben auch Schiffe mit Verbindungen zu Indien und Pakistan die Straße erfolgreich durchquert, nachdem die dortigen Regierungen die Verhandlungen intensiviert hatten.
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Irans Außenminister warnt: Folgen des Kriegs werden »alle treffen«
Die Folgen des Irankriegs werden nach den Worten des iranischen Außenministers Abbas Araghchi weltweit zu spüren sein. »Die Welle globaler Auswirkungen hat gerade erst begonnen und wird alle treffen, unabhängig von Wohlstand, Glauben oder Herkunft«, erklärte Araghchi am Mittwoch im Onlinedienst X. Er fügte seinem Beitrag die Rücktrittserklärung des Leiters des Nationalen Terrorabwehr-Zentrums der USA (NCTC), Joe Kent, an.
Immer mehr Stimmen, darunter europäische und US-Vertreter, würden den Krieg gegen Iran als »ungerecht« bezeichnen, erklärte Araghchi. »Weitere Mitglieder der internationalen Gemeinschaft sollten diesem Beispiel folgen«, forderte er.
Kent hatte am Dienstag aus Protest gegen den Irankrieg seinen Rücktritt erklärt. Der führende Geheimdienstmitarbeiter und Gefolgsmann von US-Präsident Donald Trump schrieb im Onlinedienst X, Iran sei »keine unmittelbare Bedrohung« für die USA gewesen.
Die iranische Armee kündigte derweil Vergeltung für die Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Larijani bei einem israelischen Angriff an. »Irans Antwort auf die Ermordung des Vorsitzenden des Obersten Nationalen Sicherheitsrats wird entschlossen sein«, erklärte der iranische Armeechef Amir Hatami. Die iranischen Revolutionswächter erklärten derweil, als »Rache für das Blut des Märtyrers Dr. Ali Larijani und seiner Gefährten« Raketen auf das Zentrum Israels gefeuert zu haben.
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Israelische Armee ruft Menschen im Zentrum von Beirut zur Evakuierung auf
Die israelische Armee hat die Bewohner eines zentralen Viertels der libanesischen Hauptstadt Beirut zur Evakuierung aufgerufen. Der arabischsprachige israelische Armeesprecher Avichay Adraee verbreitete in Onlinediensten am Mittwoch eine »dringende Warnung an die Einwohner des Viertels Baschura«. Die israelische Armee werde dort in Kürze gegen eine Anlage der proiranischen Hisbollah-Miliz vorgehen.
Adraee veröffentlichte eine Karte des Viertels mit einem Gebäude, dem Anwohner »zu ihrer eigenen Sicherheit« auf eine Distanz von mindestens 300 Metern fernbleiben sollten.
Kurz zuvor hatte die israelische Armee libanesischen Medien zufolge ohne Vorwarnung zwei Angriffe im Zentrum von Beirut ausgeführt. Dabei wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens sechs Menschen getötet und 24 weitere verletzt.
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Geschoss auf Gelände von iranischem Atomkraftwerk eingeschlagen
Im Zuge der Angriffe Israels und der USA auf Iran ist auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr nach Angaben aus Teheran ein Geschoss eingeschlagen. Bei dem Vorfall sei das Kraftwerk nicht beschädigt worden, teilten die iranischen Behörden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Es habe auch keine Verletzten gegeben. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.
Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock.
Ein iranischer Soldat vor dem Atomkraftwerk in Bushehr (2010)
. Abedin Taherkenareh/ dpa
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USA setzen Bunkerbrecher gegen Stellungen an Straße von Hormus ein
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben bunkerbrechende Bomben eingesetzt, um besonders geschützte iranische Raketenstellungen an der Straße von Hormus anzugreifen. »Mehrere« der Bomben mit einem Gewicht von jeweils knapp 2,3 Tonnen seien »erfolgreich eingesetzt« worden, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mit.
Die Spezialmunition mit besonderer Durchdringungskraft kommt etwa bei Angriffen auf besonders verstärkte Einrichtungen oder unterirdische Bunkeranlagen zum Einsatz. Nach Angaben des US-Militärs zielte der Angriff auf Stellungen mit Marschflugkörpern ab, die gegen Schiffe eingesetzt werden sollten. Sie hätten »eine Bedrohung für den Schiffsverkehr in der Meerenge« dargestellt.
Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine wichtige Ader für den internationalen Handel mit Öl und Flüssiggas. Teheran hat infolge der amerikanisch-israelischen Angriffe in Iran mehrfach gedroht, dort passierende Schiffe anzugreifen. Der Schiffsverkehr in der Meerenge ist seit Kriegsbeginn vor rund zweieinhalb Wochen praktisch zum Erliegen gekommen.
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Golfstaaten melden Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium
Mehrere Golfstaaten haben am Mittwochmorgen erneut Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium gemeldet. Die Flugabwehr »reagiert auf die Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus Iran«, teilten die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate mit, während Journalisten der Nachrichtenagentur AFP von mehreren lauten Explosionen in der emiratischen Metropole Dubai berichteten. Die Behörden in Saudi-Arabien und Kuwait meldeten ebenfalls Angriffe.
Das saudi-arabische Verteidigungsministerium erklärte, die Armee habe insgesamt sechs Drohnen im Osten des Landes zerstört. Die kuwaitische Armee teilte derweil im Onlinedienst X mit: »Die kuwaitische Flugabwehr fängt derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab.«
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Zwei Tote bei iranischem Raketenangriff auf Israel
Bei einem iranischen Raketenangriff sind in Israel Medienberichten zufolge mindestens zwei Menschen getötet worden. Sie wurden bei einer Attacke in der Stadt Ramat Gan nahe Tel Aviv schwer verwundet und erlagen wenig später ihren Verletzungen, wie die Zeitungen »Haaretz« und »Times of Israel« übereinstimmend berichteten. Sie beriefen sich dabei auf den Rettungsdienst Magen David Adom. In Bnei Brak und Petach Tikwa östlich von Tel Aviv seien zwei weitere Menschen leicht verletzt worden.
Das israelische Militär teilte mit, dass an mehreren Stellen im Zentrum des Landes Einschläge gemeldet worden seien. Es forderte die Bevölkerung auf, sich von diesen Orten fernzuhalten. Auf einem Video waren Schäden am Bahnhof Savidor in Tel Aviv zu sehen.
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Gaspreis steigt – Auswirkungen für Deutschland
Der Preis für europäisches Erdgas ist am Dienstag nach einer Ausweitung der Angriffe Irans auf die Energiewirtschaft in der Region am Persischen Golf gestiegen. An der Börse in Amsterdam legte die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat im frühen Handel um mehr als zwei Prozent auf 52,10 Euro je Megawattstunde (MWh) zu. Der jüngste Anstieg des Gaspreises wird nach Einschätzung von Experten das Anlegen von Vorräten für den kommenden Winter erschweren.
Auch die Auswirkungen für Gaskunden in Deutschland werden nun deutlich: Neu abgeschlossene Verträge hätten sich »innerhalb weniger Tage um 1,7 Cent pro Kilowattstunde verteuert«, erklärte das Vergleichsportal Verivox in Heidelberg. Dies ist demnach ein Anstieg um mehr als ein Fünftel. Unterdessen äußerten die Gasspeicherbetreiber Sorgen um die Befüllung der Gasspeicher für den nächsten Winter. Die Bundesregierung erwägt eine strategische Reserve für den Notfall.
Derzeit sind die deutschen Gasspeicher zu knapp 22 Prozent gefüllt. »Das ist nicht viel, aber reicht, um in dem ausgehenden Winter die Versorgungslage sicherzustellen«, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Dienstag. Der Gasspeicher-Verband Ines erklärte, dies reiche selbst bei extrem niedrigen Temperaturen aus, »um die Gasversorgung bis zum Ende der Heizperiode sicherzustellen«.
Auch die Auswirkungen für Gaskunden in Deutschland werden nun deutlich: Neu abgeschlossene Verträge hätten sich »innerhalb weniger Tage um 1,7 Cent pro Kilowattstunde verteuert«, erklärte das Vergleichsportal Verivox in Heidelberg. Dies ist demnach ein Anstieg um mehr als ein Fünftel. Unterdessen äußerten die Gasspeicherbetreiber Sorgen um die Befüllung der Gasspeicher für den nächsten Winter. Die Bundesregierung erwägt eine strategische Reserve für den Notfall.
Derzeit sind die deutschen Gasspeicher zu knapp 22 Prozent gefüllt. »Das ist nicht viel, aber reicht, um in dem ausgehenden Winter die Versorgungslage sicherzustellen«, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Dienstag. Der Gasspeicher-Verband Ines erklärte, dies reiche selbst bei extrem niedrigen Temperaturen aus, »um die Gasversorgung bis zum Ende der Heizperiode sicherzustellen«.
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Kurzanalyse: Was der Rücktritt von Terrorabwehr-Chef Kent für Trump bedeutet
Joe Kent, der Chef des Nationalen Terrorabwehrzentrums NCTC, ist zurückgetreten. Er ist der erste hochrangige Vertreter der Trump-Regierung, der diese aus Protest gegen den Irankrieg verlässt. Kent ist ein Ex-Elitesoldat mit Hang zum Verschwörungsdenken. Er machte in seinem Rücktrittsschreiben Israel nicht nur für den jüngsten Waffengang verantwortlich, sondern auch für die Kriege im Irak und in Syrien.
Trump äußerte sich abfällig über den scheidenden Terrorabwehr-Chef. Er sei immer schon »schwach in Sachen Sicherheit« gewesen, sagte der Präsident vor Reportern im Weißen Haus. Kent habe gesagt, dass Iran keine Bedrohung sei, deshalb sei es »Islamischer Staat«, so Trump.
Dass auf den Rücktritt Kents zeitnah weitere folgen werden, ist fürs Erste unwahrscheinlich. Zwar gibt es in der Trump-Regierung auch andere Skeptiker wie Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard oder Vizepräsident JD Vance. Die schlagen bisher aber leise Töne an und sind bemüht, nicht öffentlich auszuscheren.
Doch der Rücktritt des NCTC-Chefs dürfte Trump einmal mehr vor Augen führen, welch politisches Risiko er mit der Irankampagne eingegangen ist. Zwar hält sein »Make America Great Again«-Lager (MAGA) bisher treu zu ihm. Doch auch unter seinen Unterstützern werden kritische Stimmen immer lauter.
So meldete sich nach Kents Rücktritt der einflussreiche rechte Podcaster Tucker Carlson zu Wort. »Joe ist der mutigste Mann, den ich kenne, und er kann nicht als Spinner abgetan werden«, sagte Carlson. Er verwies darauf, dass Kent Zugang zu den wichtigsten Geheimdienstinformationen hatte. Mit anderen Worten: Er wisse, wovon er rede.
Je länger der Krieg dauert, desto mehr Geld und Soldatenleben wird er kosten. Carlson und andere Trump-nahe Podcaster haben den Waffengang gegen Iran zwar kritisiert, die direkte Konfrontation mit dem Präsidenten bisher aber gescheut. Die Frage ist, wie lange das so bleibt.
Trump äußerte sich abfällig über den scheidenden Terrorabwehr-Chef. Er sei immer schon »schwach in Sachen Sicherheit« gewesen, sagte der Präsident vor Reportern im Weißen Haus. Kent habe gesagt, dass Iran keine Bedrohung sei, deshalb sei es »Islamischer Staat«, so Trump.
Dass auf den Rücktritt Kents zeitnah weitere folgen werden, ist fürs Erste unwahrscheinlich. Zwar gibt es in der Trump-Regierung auch andere Skeptiker wie Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard oder Vizepräsident JD Vance. Die schlagen bisher aber leise Töne an und sind bemüht, nicht öffentlich auszuscheren.
Doch der Rücktritt des NCTC-Chefs dürfte Trump einmal mehr vor Augen führen, welch politisches Risiko er mit der Irankampagne eingegangen ist. Zwar hält sein »Make America Great Again«-Lager (MAGA) bisher treu zu ihm. Doch auch unter seinen Unterstützern werden kritische Stimmen immer lauter.
So meldete sich nach Kents Rücktritt der einflussreiche rechte Podcaster Tucker Carlson zu Wort. »Joe ist der mutigste Mann, den ich kenne, und er kann nicht als Spinner abgetan werden«, sagte Carlson. Er verwies darauf, dass Kent Zugang zu den wichtigsten Geheimdienstinformationen hatte. Mit anderen Worten: Er wisse, wovon er rede.
Je länger der Krieg dauert, desto mehr Geld und Soldatenleben wird er kosten. Carlson und andere Trump-nahe Podcaster haben den Waffengang gegen Iran zwar kritisiert, die direkte Konfrontation mit dem Präsidenten bisher aber gescheut. Die Frage ist, wie lange das so bleibt.
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Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Larijani
Laut iranischen Staatsmedien ist Sicherheitschef Ali Larijni tot. Die den Revolutionswächtern nahestehende Nachrichtenagentur Fars teilte mit, dass der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates zum »Märyrer« geworden sei. Der Oberste Nationale Sicherheitsrat Irans, dessen Chef Larijani war, veröffentlichte eine entsprechende Erklärung zu Larijanis Tod. Die israelische Armee hatte bereits am Dienstagvormittag verkündet, dass Larijani getötet worden sei.
Ali Larijani. Foto: Omar Sanadiki/Reuters
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Israels Luftwaffe greift iranische Basidsch-Milizen in Teheran an
Israels Armee bombardiert nach der Tötung des Kommandeurs der iranischen Basidsch-Einheiten, Gholamreza Soleimani, weiter Ziele dieser Miliz in Teheran. Die Luftwaffe habe in den vergangenen Stunden Mitglieder dieser paramilitärischen Einheiten angegriffen, die an mehr als zehn verschiedenen Positionen in der iranischen Hauptstadt aktiv gewesen seien, teilte das israelische Militär am Abend mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
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Irans Parlamentspräsident: Straße von Hormus wird nicht wie vor dem Krieg sein
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat dauerhafte Veränderungen für den Schiffsverkehr in der für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus angekündigt. »Die Situation in der Straße von Hormus wird nicht zu ihrem Vorkriegszustand zurückkehren«, schrieb er auf Englisch im Onlinenetzwerk X.
Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird von den iranischen Revolutionswächtern kontrolliert. Zudem beschoss Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird von den iranischen Revolutionswächtern kontrolliert. Zudem beschoss Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
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Irans staatliche Medien bestätigen den Tod von Basidsch-Chef Soleimani
Die iranischen Revolutionswächter haben die Tötung von Gholamreza Soleimani, dem Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen, bestätigt, berichten Irans staatliche Medien. Gholamreza Soleimani sei einer »terroristischen Attacke des amerikanisch-zionistischen Feindes« zum Opfer gefallen, heißt es demnach in einem Statement der Revolutionswächter.
Weiter hätten sie erklärt: »Wir warnen die bösartigen und terroristischen Mörder dieses hochrangigen Märtyrers, dass die Basidsch niemals den Kampfeswillen des gefallenen Führers, der gefallenen Kommandeure und der zahlreichen Märtyrer des Volkes aufgeben wird.« Stattdessen werde ihr Tod »den Willen der heldenhaften iranischen Nation und aller Basidsch-Kämpfer, den Weg des Widerstands fortzusetzen, nur noch verstärken«.
Weiter hätten sie erklärt: »Wir warnen die bösartigen und terroristischen Mörder dieses hochrangigen Märtyrers, dass die Basidsch niemals den Kampfeswillen des gefallenen Führers, der gefallenen Kommandeure und der zahlreichen Märtyrer des Volkes aufgeben wird.« Stattdessen werde ihr Tod »den Willen der heldenhaften iranischen Nation und aller Basidsch-Kämpfer, den Weg des Widerstands fortzusetzen, nur noch verstärken«.
Soleimani 2019. Foto: ATTA KENARE / AFP
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Liebe Leserinnen und Leser, die USA und Israel setzen ihre Angriffe gegen Iran und seine Nachbarn fort, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenangriffen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was am Dienstag geschah, können Sie hier nachlesen.
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