Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das Regime reagierte erneut mit Gegenattacken.
- Irans Expertenrat hat offenbar einen Nachfolger für den getöteten Ali Khamenei gewählt: Mojtaba Khamenei soll seinen Vater als geistliches Oberhaupt des Landes beerben.
- Der Ölpreis hat erstmals seit Jahren die kritische Marke von 100 US-Dollar gerissen. US-Präsident Donald Trump spricht von einem »sehr kleinen Preis«, für Sicherheit und Frieden. Die Börsen rutschen ab.
- Bahrain meldet Verletzte nach einem iranischen Drohnenangriff, in Abu Dhabi wurden Menschen durch Trümmerteile verletzt.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Khameneis Nachfolger: Wer ist Mojtaba Khamenei, der Sohn des getöteten Ajatollah Ali Khamenei und neuer Oberster Führer Irans? Lesen Sie hier mehr.
- Der wunde Punkt der Golfstaaten: Alle blicken auf die Ölpreise, noch angreifbarer sind die Golfstaaten aber beim Thema Wasser. Hier finden Sie die Hintergründe dazu.
- Daten und Grafiken zum Irankrieg: Wo fliegen die Truppen von den USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Hier geht’s zum Überblick
- Der Wutkrieger: Donald Trump versprach erst Frieden und »America First«, doch dann packte ihn die Lust an der Zerstörung. Seine Anhänger kommen da nicht hinterher. Die SPIEGEL-Titelstory
- An dieser Stelle haben die Ajatollahs die Weltwirtschaft im Würgegriff: Fast jeder dritte Liter Öl kommt aus der Region um den Persischen Golf, beim Flüssigerdgas sieht es ähnlich aus. Nun blockiert Iran die Straße von Hormus. Diese Karten zeigen, wie abhängig die Welt ist
- Folgen des Irankriegs: Droht eine neue große Fluchtbewegung Richtung Europa?
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Leseempfehlung: Die Planlosigkeit dieses Kriegs gefährdet die Welt
Zehn Tage nach Kriegsbeginn weiß immer noch niemand, wofür dieser Krieg eigentlich geführt wird, schreibt mein Kollege Mathieu von Rohr. Dafür zahle die Welt bereits einen zu hohen Preis.
Lesen Sie hier seinen Kommentar.
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Foto: Abedin Taherkenareh / EPA
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Witkoff und Kushner sagen offenbar Israelreise ab
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben Medienberichten zufolge ihre für morgen geplante Reise nach Israel abgesagt. Das berichteten der israelische Sender Channel 12 und die Zeitung »Jerusalem Post« übereinstimmend. Einen Grund nannten beide zunächst nicht.
Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und Wittkoff sollten eigentlich am Dienstag in Israel eintreffen. Geplant waren Gespräche über die aktuelle Eskalation in Nahost.
Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und Wittkoff sollten eigentlich am Dienstag in Israel eintreffen. Geplant waren Gespräche über die aktuelle Eskalation in Nahost.
Foto: Michel Euler / AP / dpa
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Teheran droht Iranern im Ausland damit, ihr Eigentum zu beschlagnahmen
Das iranische Regime hat Bürgern im Ausland mit Strafen gedroht, sollten sie öffentlich Unterstützung für Israel oder die USA äußern. Sie müssten demnach damit rechnen, ihr Eigentum zu verlieren, teilte die iranische Generalstaatsanwaltschaft mit.
»Es wurde eine Warnung an all jene Iraner ausgesprochen, die im Ausland leben und in irgendeiner Weise mit dem amerikanisch-zionistischen (israelischen) Feind sympathisieren, ihn unterstützen oder mit ihm zusammenarbeiten«, zitierten staatliche Medien die Generalstaatsanwaltschaft. »Ihnen werden all ihre Besitztümer entzogen und weitere gesetzlich vorgesehene Strafen auferlegt.« In den vergangenen Tagen hatten Teile der iranischen Diaspora, die sich einen politischen Wandel im Land wünschen, weltweit den Tod des Obersten Führers Ali Khamenei bejubelt.
»Es wurde eine Warnung an all jene Iraner ausgesprochen, die im Ausland leben und in irgendeiner Weise mit dem amerikanisch-zionistischen (israelischen) Feind sympathisieren, ihn unterstützen oder mit ihm zusammenarbeiten«, zitierten staatliche Medien die Generalstaatsanwaltschaft. »Ihnen werden all ihre Besitztümer entzogen und weitere gesetzlich vorgesehene Strafen auferlegt.« In den vergangenen Tagen hatten Teile der iranischen Diaspora, die sich einen politischen Wandel im Land wünschen, weltweit den Tod des Obersten Führers Ali Khamenei bejubelt.
Nach Angaben der iranischen Regierung leben bis zu fünf Millionen Iraner im Ausland, die meisten davon in den USA und Westeuropa. Iranische Medien gehen von fast zehn Millionen aus. Teheran kann ihr Eigentum rechtlich nur dann beschlagnahmen oder einziehen, wenn es sich auf iranischem Staatsgebiet befindet oder unter seiner Hoheitsgewalt steht – nicht aber direkt Besitz oder Vermögen, das sich im Ausland befindet.
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Türkei bestätigt Verlegung von Kampfjets nach Zypern
Das türkische Verteidigungsministerium hat nun bestätigt, dass es mehrere Kampfjets nach Nordzypern geschickt hat. Zyprische Medien zeigten Bilder von der Landung der F-16-Jets auf dem Flughafen Ercan. Er liegt nordöstlich von der Hauptstadt Nikosia, aber in dem Teil Zyperns, der von türkischen Truppen besetzt ist und nur von Ankara als Türkische Republik Nordzypern anerkannt wird.
Neben den Flugzeugen würden auch Luftverteidigungssysteme dorthin verlegt, teilte das Ministerium weiter mit. Der Einsatz ziele darauf ab, die Sicherheit Nordzyperns »angesichts der jüngsten regionalen Entwicklungen« zu stärken. Je nachdem, wie sich die Lage weiterentwickelt, könnten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.
Anfang März hatte eine Drohne iranischer Bauart einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern getroffen. Auch andere Staaten haben seither ihre militärische Präsenz verstärkt: Griechenland entsandte einen Tag nach dem Angriff vier F-16-Kampfjets nach Zypern; außerdem trafen zwei griechische Fregatten vor der Insel ein. Frankreich hat nach Angaben der Regierung in Nikosia eine Fregatte ins östliche Mittelmeer verlegt. Italien und Spanien sowie Großbritannien kündigten ebenfalls an, Schiffe in die Region zu entsenden.
Neben den Flugzeugen würden auch Luftverteidigungssysteme dorthin verlegt, teilte das Ministerium weiter mit. Der Einsatz ziele darauf ab, die Sicherheit Nordzyperns »angesichts der jüngsten regionalen Entwicklungen« zu stärken. Je nachdem, wie sich die Lage weiterentwickelt, könnten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.
Anfang März hatte eine Drohne iranischer Bauart einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern getroffen. Auch andere Staaten haben seither ihre militärische Präsenz verstärkt: Griechenland entsandte einen Tag nach dem Angriff vier F-16-Kampfjets nach Zypern; außerdem trafen zwei griechische Fregatten vor der Insel ein. Frankreich hat nach Angaben der Regierung in Nikosia eine Fregatte ins östliche Mittelmeer verlegt. Italien und Spanien sowie Großbritannien kündigten ebenfalls an, Schiffe in die Region zu entsenden.
Foto: Ozan Kose / AFP
Ankara erwägt Entsendung von Kampfjets nach Nordzypern
Die Türkei überlegt, sechs F-16-Kampfjets nach Nordzypern zu verlegen, um die Verteidigung der dortigen türkischen Gemeinschaft zu stärken. Das berichten die Sender TRT Haber und NTV übereinstimmend. Beide berufen sich auf Quellen im türkischen Verteidigungsministerium beziehungsweise der Zivilluftfahrtbehörde Nordzyperns.
Laut NTV sei die Verlegung bereits beschlossen und solle noch heute stattfinden. TRT Haber zufolge werde die Entsendung noch geprüft.
Laut NTV sei die Verlegung bereits beschlossen und solle noch heute stattfinden. TRT Haber zufolge werde die Entsendung noch geprüft.
Vor wenigen Tagen war der britische Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart getroffen worden. Aus Solidarität haben mehrere europäische Staaten ihre militärische Präsenz in der Region verstärkt. Frankreich verlegte drei der größten französischen Kriegsschiffe in Richtung der Konfliktregion.
Zypern ist zweigeteilt. Zwar gehört die gesamte Insel zur EU, doch das EU-Recht gilt faktisch nur im Süden. Im Norden der Insel, der von türkischen Truppen besetzt ist, gibt es die nur von Ankara anerkannte Türkische Republik Nordzypern (KKTC).
Zypern ist zweigeteilt. Zwar gehört die gesamte Insel zur EU, doch das EU-Recht gilt faktisch nur im Süden. Im Norden der Insel, der von türkischen Truppen besetzt ist, gibt es die nur von Ankara anerkannte Türkische Republik Nordzypern (KKTC).
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Analyse: Israel stellt sich offenbar auf wochenlange Kämpfe ein
Laut dem israelischen Nachrichtenportal »Ynet« ist Israel auf mindestens einen Monat intensiver Kämpfe gegen Iran vorbereitet. Hochrangige Militärs sähen darin die einmalige strategische Chance, die militärischen und industriellen Fähigkeiten Teherans gemeinsam mit den USA massiv zu schwächen. Auch wenn sie einräumen, dass militärische Mittel allein wohl nicht ausreichen, um das islamische Regime zu stürzen.
Israels Operation »Brüllender Löwe« konzentriert sich bisher besonders auf das Arsenal ballistischer Raketen: Von ursprünglich etwa 460 iranischen Abschussanlagen sollen nur noch rund 150 einsatzfähig sein. Wobei israelische Offizielle warnen, ein zu früher Stopp würde Iran erlauben, seine Kapazitäten mit Hilfe Chinas und Nordkoreas rasch wiederaufzubauen.
Israels Operation »Brüllender Löwe« konzentriert sich bisher besonders auf das Arsenal ballistischer Raketen: Von ursprünglich etwa 460 iranischen Abschussanlagen sollen nur noch rund 150 einsatzfähig sein. Wobei israelische Offizielle warnen, ein zu früher Stopp würde Iran erlauben, seine Kapazitäten mit Hilfe Chinas und Nordkoreas rasch wiederaufzubauen.
Zu Beginn des Krieges flog die US-Armee laut Daten der Tel Aviver Denkfabrik Institute for National Security Studies (INSS) deutlich mehr Angriffe als Israel, doch später kehrte sich das Verhältnis um: Insgesamt haben die USA bisher etwa 3000 Ziele in Iran getroffen, Israel rund 3400 in Iran plus etwa 600 im Libanon. Dabei hat Israel seine Schlagzahl deutlich erhöht, während die USA ihr Tempo eher konstant halten.
Als mögliche Gründe für die mangelnde Steigerung der US-Angriffe werden unter anderem begrenzte Bestände an Bomben, Raketen und Abfangraketen genannt, auch wenn Präsident Trump öffentlich von »fast unbegrenzten« Reserven sprach und auch das Pentagon betont, es gebe ausreichende Vorräte. Israel habe seine Angriffe hingegen beschleunigt, um möglichst viele operative Erfolge zu erzielen, bevor innenpolitischer Druck in den USA Trump zu einem vorzeitigen Abbruch der Kampagne veranlassen könnte.
Als mögliche Gründe für die mangelnde Steigerung der US-Angriffe werden unter anderem begrenzte Bestände an Bomben, Raketen und Abfangraketen genannt, auch wenn Präsident Trump öffentlich von »fast unbegrenzten« Reserven sprach und auch das Pentagon betont, es gebe ausreichende Vorräte. Israel habe seine Angriffe hingegen beschleunigt, um möglichst viele operative Erfolge zu erzielen, bevor innenpolitischer Druck in den USA Trump zu einem vorzeitigen Abbruch der Kampagne veranlassen könnte.
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Luftangriffe und Fastenbrechen im Freien: Die Bilder
Der Krieg bewegt die Menschen weltweit. In Südkorea und Pakistan gibt es Demonstrationen, in der Konfliktregion müssen zahlreiche Familien fliehen. Die Angriffe dauern an.
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Dax rutscht auf tiefsten Stand seit Monaten
Auch der deutsche Leitindex reagiert auf den rasanten Ölpreisanstieg: Kurz nach Handelsstart am Morgen fiel der Dax auf den tiefsten Stand seit Monaten. Mit 2,59 Prozent Verlust rutschte er unter die Marke von 23.000 Punkten.
Der europaweite Leitindex fiel am Morgen ebenfalls und sank zunächst um 2,34 Prozent auf 585,08 Punkte. In der Vorwoche hatte der Index bereits 5,5 Prozent eingebüßt und damit seine schwächste Woche seit fast einem Jahr verzeichnet.
Der europaweite Leitindex fiel am Morgen ebenfalls und sank zunächst um 2,34 Prozent auf 585,08 Punkte. In der Vorwoche hatte der Index bereits 5,5 Prozent eingebüßt und damit seine schwächste Woche seit fast einem Jahr verzeichnet.
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Zwei Verletzte in Abu Dhabi
In Abu Dhabi sind nach Angaben der Behörden zwei Menschen von herabfallenden Trümmerteilen getroffen worden. Ein Jordanier wurde demnach leicht verletzt, ein Ägypter mittelschwer. Zuvor hatte die Flugabwehr an zwei Orten Angriffe abgewehrt.
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Europäer beraten über Ölpreiskrise
Die steigenden Energiepreise sorgen auch in Europa für Unruhe: Die Koordinierungsgruppen der Europäischen Union für die Öl- und Gasversorgung wollen deshalb noch diese Woche zusammenkommen. Die Treffen sollen am Donnerstag stattfinden, sagte ein Sprecher der Europäischen Kommission.
In den Gruppen sitzen Vertreter der EU-Regierungen zusammen, sie überwachen die Versorgungssicherheit mit Öl und Gas und koordinieren die Reaktionsmaßnahmen in Krisenzeiten. Alle EU-Länder sind verpflichtet, Ölreserven für einen Verbrauch von 90 Tagen vorzuhalten.
In den Gruppen sitzen Vertreter der EU-Regierungen zusammen, sie überwachen die Versorgungssicherheit mit Öl und Gas und koordinieren die Reaktionsmaßnahmen in Krisenzeiten. Alle EU-Länder sind verpflichtet, Ölreserven für einen Verbrauch von 90 Tagen vorzuhalten.
Einem Bericht zufolge sind die G7 schon einen Schritt weiter: Die Finanzminister der führenden westlichen Industriestaaten haben schon für Montag eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Es soll um eine mögliche Freigabe von Erdölreserven unter der Koordination der Internationalen Energieagentur (IEA) gehen, meldet die »Financial Times«. Ziel sei es, den rasanten Anstieg der Ölpreise abzufedern, berichtet die Zeitung unter Berufung auf G7-Vertreter. Die Minister und IEA-Direktor Fatih Birol sollen demnach um 8.30 Uhr New Yorker Zeit (14.30 Uhr MEZ) telefonieren.
Die Mitgliedstaaten der IEA, ein Interessenverband von Industriestaaten, halten strategische Reserven als Teil eines gemeinsamen Notfallsystems für Ölpreiskrisen. Aus dem Bericht der »Financial Times« geht weiter hervor, dass die USA eine gemeinsame Freigabe von 300 bis 400 Millionen Barrel (je 159 Liter) für angemessen halten. Dies würde 25 bis 30 Prozent der 1,2 Milliarden Barrel umfassenden Reserve entsprechen.
Die Mitgliedstaaten der IEA, ein Interessenverband von Industriestaaten, halten strategische Reserven als Teil eines gemeinsamen Notfallsystems für Ölpreiskrisen. Aus dem Bericht der »Financial Times« geht weiter hervor, dass die USA eine gemeinsame Freigabe von 300 bis 400 Millionen Barrel (je 159 Liter) für angemessen halten. Dies würde 25 bis 30 Prozent der 1,2 Milliarden Barrel umfassenden Reserve entsprechen.
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Leseempfehlung: Der Welt droht ein neuer Ölpreisschock
Der Irankrieg versetzt die globalen Energiemärkte in Panik. Das ist auch ein Problem für Donald Trump, schreibt mein Kollege Claus Hecking. Hier lesen Sie den ganzen Text.
Angriff auf ein Öldepot in Teheran. Foto: UGC / AFP
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Iran: Mojtaba Khamenei offenbar verletzt
Bei der Vorstellung des neuen Obersten Führers bezeichnete das iranische Staatsfernsehen Mojtaba Khamenei Medienberichten zufolge als »Janbaz«, ein Wort, das für verwundete Soldaten genutzt wird. Das legt nahe, dass der Sohn von Ali Khamenei im Krieg verletzt wurde. Details nannte der Sender nicht.
Mojtaba war am Sonntagabend zum Nachfolger seines Vaters gewählt worden. Seit Beginn des Kriegs hat er sich nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Nach den ersten Angriffen auf die Führungsriege Irans war zunächst unklar, ob er überlebt hatte.
Mojtaba war am Sonntagabend zum Nachfolger seines Vaters gewählt worden. Seit Beginn des Kriegs hat er sich nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Nach den ersten Angriffen auf die Führungsriege Irans war zunächst unklar, ob er überlebt hatte.
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Benzin in Teheran rationiert
Nach den israelischen Angriffen auf Öldepots in der iranischen Hauptstadt Teheran rationieren Tankstellen den Verkauf von Benzin stark. Autofahrerinnen und Autofahrer können aktuell pro Tankvorgang nur noch zehn Liter Sprit kaufen, wie Bewohner der Stadt berichteten. An den Tankstellen bildeten sich kilometerlange Autoschlangen mit stundenlangen Wartezeiten.
Am Wochenende hatte Israels Luftwaffe Öldepots in Teheran bombardiert und in Brand gesetzt. Dichter, schwarzer, toxischer Rauch verdunkelt seitdem den Himmel. Auf viele Dächer der Metropole regnete Öl herab.
Am Wochenende hatte Israels Luftwaffe Öldepots in Teheran bombardiert und in Brand gesetzt. Dichter, schwarzer, toxischer Rauch verdunkelt seitdem den Himmel. Auf viele Dächer der Metropole regnete Öl herab.
Lange Schlange am Sonntag an einer Tankstelle in Teheran. Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu Agency / IMAGO
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Bahrains Ölgesellschaft wendet Force-majeure-Klausel an
Der bahrainische Energiekonzern Bapco Energies macht staatlichen Medien zufolge die Force-majeure-Klausel geltend. Sie befreit Unternehmen von ihrer Haftung, wenn etwa Lieferverpflichtungen wegen Ereignissen außerhalb ihrer Kontrolle nicht erfüllt werden können.
Nach Angaben von Bapco war bei einem iranischen Angriff eine Raffinerie getroffen worden. Bereits am Mittwoch hatte sich Katar mit Blick auf Gasexporte auf die Klausel zu höherer Gewalt berufen.
Nach Angaben von Bapco war bei einem iranischen Angriff eine Raffinerie getroffen worden. Bereits am Mittwoch hatte sich Katar mit Blick auf Gasexporte auf die Klausel zu höherer Gewalt berufen.
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Ankara erwägt Entsendung von Kampfjets nach Nordzypern
Die Türkei überlegt, sechs F-16-Kampfjets nach Nordzypern zu verlegen, um die Verteidigung der dortigen türkischen Gemeinschaft zu stärken. Das berichten die Sender TRT Haber und NTV übereinstimmend. Beide berufen sich auf Quellen im türkischen Verteidigungsministerium beziehungsweise der Zivilluftfahrtbehörde Nordzyperns.
Laut NTV sei die Verlegung bereits beschlossen und solle noch heute stattfinden. TRT Haber zufolge werde die Entsendung noch geprüft.
Laut NTV sei die Verlegung bereits beschlossen und solle noch heute stattfinden. TRT Haber zufolge werde die Entsendung noch geprüft.
Foto: Ozan Kose / AFP
Vor wenigen Tagen war der britische Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart getroffen worden. Aus Solidarität haben mehrere europäische Staaten ihre militärische Präsenz in der Region verstärkt. Frankreich verlegte drei der größten französischen Kriegsschiffe in Richtung der Konfliktregion.
Zypern ist zweigeteilt. Zwar gehört die gesamte Insel zur EU, doch das EU-Recht gilt faktisch nur im Süden. Im Norden der Insel, der von türkischen Truppen besetzt ist, gibt es die nur von Ankara anerkannte Türkische Republik Nordzypern (KKTC).
Zypern ist zweigeteilt. Zwar gehört die gesamte Insel zur EU, doch das EU-Recht gilt faktisch nur im Süden. Im Norden der Insel, der von türkischen Truppen besetzt ist, gibt es die nur von Ankara anerkannte Türkische Republik Nordzypern (KKTC).
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Human Rights Watch wirft Israel den Einsatz von weißem Phosphor im Libanon vor
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) geht davon aus, dass das israelische Militär Anfang März bei einem Angriff auf ein Dorf im Süden des Libanon »rechtswidrig« Granaten eingesetzt hat, die weißen Phosphor enthielten. Dabei handelt es sich um eine umstrittene Brandmunition.
Menschenrechtsaktivisten betonen, dass der Einsatz von weißem Phosphor gegen internationales Recht verstößt, wenn die glühend heiße Chemikalie in bewohnte Gebiete abgefeuert wird. Sie kann Gebäude in Brand setzen und menschliches Fleisch bis auf die Knochen verbrennen. Überlebende sind selbst bei kleineren Verbrennungen von Infektionen sowie Organ- oder Atemversagen bedroht.
Menschenrechtsaktivisten betonen, dass der Einsatz von weißem Phosphor gegen internationales Recht verstößt, wenn die glühend heiße Chemikalie in bewohnte Gebiete abgefeuert wird. Sie kann Gebäude in Brand setzen und menschliches Fleisch bis auf die Knochen verbrennen. Überlebende sind selbst bei kleineren Verbrennungen von Infektionen sowie Organ- oder Atemversagen bedroht.
Human Rights Watch kommt nach der Verifikation von sieben Bildern aus der Region zu dem Schluss, dass Israel in dem südlibanesischen Dorf Yohmor mit Artillerie weißen Phosphor auf Wohngebiete abfeuerte. Dies geschah demnach wenige Stunden nachdem das israelische Militär die Bewohner des Dorfes und Dutzender weiterer Orte im Südlibanon zur Evakuierung aufgefordert hatte. HRW zufolge könne nicht unabhängig festgestellt werden, ob sich noch Anwohner in dem Gebiet befänden oder ob jemand zu Schaden gekommen sei.
Das israelische Militär reagierte zunächst nicht auf eine Bitte der Nachrichtenagentur AP um Stellungnahme. In der Vergangenheit hatte es stets beteuert, weißen Phosphor als Nebelwand und nicht zur Bekämpfung von Zivilisten einzusetzen.
Das israelische Militär reagierte zunächst nicht auf eine Bitte der Nachrichtenagentur AP um Stellungnahme. In der Vergangenheit hatte es stets beteuert, weißen Phosphor als Nebelwand und nicht zur Bekämpfung von Zivilisten einzusetzen.
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Ölpreis schießt weiter in die Höhe
Die Ölpreise machen bei der kritischen Marke von 100 US-Dollar offenbar noch lange nicht Schluss: In der Nacht auf Montag ist der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent auf fast 120 Dollar gestiegen. Am Morgen lag er bei etwas mehr als 115 Dollar.
Damit ist die Referenzsorte des Großteils der weltweit gehandelten Ölsorten so teuer wie seit Sommer 2022 nicht mehr. Seit dem Start des Irankriegs vor etwas mehr als einer Woche beläuft sich das Plus auf fast 60 Prozent.
Damit ist die Referenzsorte des Großteils der weltweit gehandelten Ölsorten so teuer wie seit Sommer 2022 nicht mehr. Seit dem Start des Irankriegs vor etwas mehr als einer Woche beläuft sich das Plus auf fast 60 Prozent.
Noch stärker ist der Anstieg bei der US-Sorte WTI. Dieses verteuerte sich in der Nacht auf Montag auf ebenfalls knapp 120 US-Dollar. Zuletzt lag der Preis bei rund 113 US-Dollar – ein Plus von knapp 70 Prozent seit dem Beginn der Angriffe.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Artikelüberschrift hieß es, der Ölpreis habe in der Nacht zu Montag die 120-Dollar-Marke gerissen. Tatsächlich lag er nur bei fast 120 US-Dollar. Wir haben den Fehler korrigiert.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Artikelüberschrift hieß es, der Ölpreis habe in der Nacht zu Montag die 120-Dollar-Marke gerissen. Tatsächlich lag er nur bei fast 120 US-Dollar. Wir haben den Fehler korrigiert.
Benzinpreise an einer Tankstelle in Portland, USA. Foto: Jenny Kane / AP / dpa
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Hisbollah vermeldet Kämpfe gegen israelische Helikopter
Die Hisbollah will ein gutes Dutzend israelische Armee-Helikopter im Osten des Libanon angegriffen haben. Rund 16 Hubschrauber seien über die Grenze zu Syrien in den libanesischen Luftraum eingedrungen, erklärte die Miliz. Hisbollah-Kämpfer hätten »mit den geeigneten Waffen« das Feuer auf die Helikopter und die eindringenden Truppen eröffnet. Die Kämpfe dauerten demnach an. Wie zwei Hisbollah-Funktionäre der Nachrichtenagentur AFP berichteten, wurde in der östlichen Bekaa-Region ein israelischer Helikopter abgeschossen.
Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von »heftigen Zusammenstößen« bei Abwehreinsätzen gegen israelische Truppen, die mit Helikoptern in der Umgebung des Ortes Nabi Scheet in Bekaa landeten.
Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Geschehnissen.
Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von »heftigen Zusammenstößen« bei Abwehreinsätzen gegen israelische Truppen, die mit Helikoptern in der Umgebung des Ortes Nabi Scheet in Bekaa landeten.
Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Geschehnissen.
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USA erwägen weitere Lockerung von Sanktionen für russisches Öl
Wegen der angespannten Situation auf dem Ölmarkt hat US-Finanzminister Scott Bessent die Möglichkeit einer weiteren Lockerung der Sanktionen auf russisches Öl ins Spiel gebracht. »Wir könnten weitere russische Öllieferungen von Sanktionen befreien«, sagte Bessent dem Sender Fox Business.
Es gebe Hunderte Millionen Barrel sanktionierten Rohöls auf dem Wasser, so Bessent. Würde sein Ministerium die Sanktionen lockern, könnte das Angebot sofort erhöht werden. Diese Möglichkeit werde derzeit geprüft. Mehr Öl auf dem Markt würde dem jüngsten Preisanstieg infolge des Irankriegs entgegenlaufen, so die Logik hinter der Erwägung. »Wir werden weiterhin regelmäßig Maßnahmen ankündigen, um den Markt während dieses Konflikts zu entlasten.«
Zuvor hatten die USA indischen Raffinerien bereits erlaubt, für einen begrenzten Zeitraum schon auf Tanker verladenes russisches Öl zu kaufen. Das Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte Bessent auf der Plattform X mit.
Es gebe Hunderte Millionen Barrel sanktionierten Rohöls auf dem Wasser, so Bessent. Würde sein Ministerium die Sanktionen lockern, könnte das Angebot sofort erhöht werden. Diese Möglichkeit werde derzeit geprüft. Mehr Öl auf dem Markt würde dem jüngsten Preisanstieg infolge des Irankriegs entgegenlaufen, so die Logik hinter der Erwägung. »Wir werden weiterhin regelmäßig Maßnahmen ankündigen, um den Markt während dieses Konflikts zu entlasten.«
Zuvor hatten die USA indischen Raffinerien bereits erlaubt, für einen begrenzten Zeitraum schon auf Tanker verladenes russisches Öl zu kaufen. Das Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte Bessent auf der Plattform X mit.
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Philippinen ordnen Viertagewoche an, um Energie zu sparen
Wegen der steigenden Energiepreise führen die Philippinen vorübergehend eine Viertagewoche für viele staatliche Behörden ein. Die Regierung in Manila reagiert damit auf die wirtschaftlichen Folgen der Eskalation zwischen Israel, den USA und Iran, die zu höheren Ölpreisen geführt hat (mehr dazu hier). Die Regelung gilt jedoch nicht für wichtige Dienste wie Polizei, Feuerwehr und andere Notfallkräfte.
Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete auch an, dass alle staatlichen Behörden ihren Strom- und Treibstoffverbrauch um 10 bis 20 Prozent senken sollen. Nicht zwingend notwendige Dienstreisen und Aktivitäten – etwa Studienreisen oder Treffen, die online stattfinden können – sollen vorübergehend ausgesetzt werden. Der südostasiatische Inselstaat ist stark von Energieimporten abhängig. »Wir sind Opfer eines Kriegs, den wir uns nicht ausgesucht haben«, teilte Marcos Jr. mit.
Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete auch an, dass alle staatlichen Behörden ihren Strom- und Treibstoffverbrauch um 10 bis 20 Prozent senken sollen. Nicht zwingend notwendige Dienstreisen und Aktivitäten – etwa Studienreisen oder Treffen, die online stattfinden können – sollen vorübergehend ausgesetzt werden. Der südostasiatische Inselstaat ist stark von Energieimporten abhängig. »Wir sind Opfer eines Kriegs, den wir uns nicht ausgesucht haben«, teilte Marcos Jr. mit.
Präsident Ferdinand Marcos Jr. . Foto: Gerard V. Carreon / AP / dpa
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Teil des US-Botschaftspersonals soll Saudi-Arabien verlassen
Die USA haben angesichts von Sicherheitsrisiken wegen des Irankriegs einen Teil ihres Botschaftspersonals in Saudi-Arabien angewiesen, das Land zu verlassen. Das US-Außenministerium ordnete die Ausreise des nicht für Notfälle benötigten Personals sowie der Angehörigen von Botschaftsmitarbeitern an, erklärte die Behörde. Damit verschärfte sie eine vorige Empfehlung: Seit vergangener Woche hatte es schon eine Erlaubnis für diese Personengruppen zur Ausreise gegeben.
US-Botschaft in Riad (am vergangenen Dienstag nach einem Drohnenangriff). Foto: AFP
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Die Regierung in Bahrain gibt neue Informationen über die Folgen des iranischen Drohnenangriffs bekannt: Demnach wurden auf der Insel Sitra mindestens 32 Menschen verletzt. Vier Personen hätten schwere Verletzungen erlitten, darunter auch Kinder. Alle Verletzten seien Bürger des Königreichs.
Bahrain meldet Verletzte bei iranischem Drohnenangriff
Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs Irans geworden. Das Innenministerium des Landes meldet mehrere Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.
Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.
Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.
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Israel greift Iran und Libanon an
Die israelische Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele in Iran und im Libanon fort.
- Die Luftwaffe habe eine neue Welle an Attacken gegen Infrastruktur der iranischen Führung im Zentrum des Landes begonnen, teilte die Armee mit.
- Zudem sei erneut Infrastruktur der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden.
Derweil gab die Armee Entwarnung für die eigene Bevölkerung, nachdem Iran zuvor erneut Raketen auf Israel gefeuert hatte.
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Wer entscheidet, ob es zu einem Kriegsende kommt? Das sagt Trump
Der US-Präsident hat sich am Sonntag (Ortszeit) kurz Zeit genommen, um mit der Zeitung »Times of Israel« zu telefonieren. Dabei wurde Donald Trump unter anderem gefragt, ob er allein die Entscheidung zu einem möglichen Kriegsende treffen werde – oder ob der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu ein Mitspracherecht habe. »Ich denke, es ist eine gemeinsame Entscheidung... ein bisschen«, antwortete Trump. »Wir haben darüber gesprochen. Ich werde zum richtigen Zeitpunkt eine Entscheidung treffen, aber alles wird berücksichtigt werden.«
Der US-Präsident wiederholte auch seine Aussage, wonach Iran Israel zerstört hätte, wenn er und Netanyahu nicht eingegriffen hätten. »Iran wollte Israel und alles andere um es herum zerstören... Wir haben zusammengearbeitet. Wir haben ein Land zerstört, das Israel zerstören wollte.«
Mehr zu Trumps Entscheidung, Iran anzugreifen, erfahren Sie in der aktuellen SPIEGEL-Titelstory: Der Wutkrieger
Der US-Präsident wiederholte auch seine Aussage, wonach Iran Israel zerstört hätte, wenn er und Netanyahu nicht eingegriffen hätten. »Iran wollte Israel und alles andere um es herum zerstören... Wir haben zusammengearbeitet. Wir haben ein Land zerstört, das Israel zerstören wollte.«
Mehr zu Trumps Entscheidung, Iran anzugreifen, erfahren Sie in der aktuellen SPIEGEL-Titelstory: Der Wutkrieger
Netanyahu und Trump (im Dezember 2025 in Florida). Foto: Jonathan Ernst / Reuters
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Katar: Fehleinschätzung Irans hat »alles zerstört«
Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, der Ministerpräsident Katars, hat dem Sender Sky News ein Interview gegeben. »Wir werden weiterhin mit den Iranern sprechen und uns um eine Deeskalation bemühen«, sagte er dabei und rief auch die USA auf, zu deeskalieren. Diplomatie sei nach wie vor der einzige gangbare Weg aus der Krise.
Al Thani erklärte auch: Was geschehen sei, habe das Vertrauen in die Beziehungen zu Iran erheblich erschüttert. »Die Fehleinschätzung der Iraner, die Golfstaaten anzugreifen, hat alles zerstört.« Der Premier sprach laut Sky News von einem »großen Gefühl des Verrats«: Nur eine Stunde nach Kriegsbeginn seien Katar und weitere Golfstaaten angegriffen worden. »Das hätten wir von unserem Nachbarn nie erwartet.«
Al Thani erklärte auch: Was geschehen sei, habe das Vertrauen in die Beziehungen zu Iran erheblich erschüttert. »Die Fehleinschätzung der Iraner, die Golfstaaten anzugreifen, hat alles zerstört.« Der Premier sprach laut Sky News von einem »großen Gefühl des Verrats«: Nur eine Stunde nach Kriegsbeginn seien Katar und weitere Golfstaaten angegriffen worden. »Das hätten wir von unserem Nachbarn nie erwartet.«
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Börsen in Ostasien brechen ein
Der Ölpreis steigt und steigt. Die Börsen in Ostasien reagieren mit heftigen Verlusten: In Tokio stürzte der Nikkei-Index für 225 führende Werte im frühen Handel um mehr als 6 Prozent unter die Marke von 53.000 Zählern. Rund 25 Minuten nach Handelsbeginn notierte der asiatische Leitindex bei einem satten Minus von 3,409,92 Punkten oder 6,13 Prozent bei einem Zwischenstand von 52.210,92 Punkten.
Hohe Verluste verzeichnete auch die Börse in Südkorea. In Seoul verzeichnete der KOSPI nach Handelsbeginn zeitweise ein Minus von 378,55 Punkten – oder knapp 7 Prozent – bei einem Stand von 5.200,17 Zählern.
Der Ölpreis war zuvor infolge des Irankriegs erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) angestiegen. Der Import von Öl ist für die ostasiatischen Volkswirtschaften von herausragender Bedeutung.
Aktienhändler in Seoul (am Freitag). Foto: Ahn Young-joon / AP
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Israels Armee meldet neue Raketenangriffe aus Iran
Laut dem israelischen Militär hat Iran erneut Raketen abgefeuert: In der Küstenmetropole Tel Aviv und anderen Gebieten des jüdischen Staates heulten in der Nacht die Sirenen, die Flugabwehr war im Einsatz, wie das Militär auf Telegram mitteilt.
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Bahrain meldet Verletzte bei iranischem Drohnenangriff
Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs Irans geworden. Das Innenministerium des Landes meldet mehrere Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.
Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.
Schon am Sonntagvormittag hatte das Ministerium gemeldet, Iran habe eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt. Es handle sich um »iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele« richte, hieß es. Warum dieser Angriff ein gefährliches Signal für die ganze Region ist, erklärt hier Dunja Ramadan, SPIEGEL-Korrespondentin für die arabische Welt.
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Trump tut steigenden Ölpreis als geringes Übel ab
Der Irankrieg treibt den Ölpreis immer weiter, zuletzt über die kritische Marke von 100 US-Dollar pro Barrel. Für viele Verbraucher bedeutet dies zusätzliche finanzielle Belastungen durch höhere Spritpreise. Doch nach den Worten von US-Präsident Donald Trump ist das nur ein kleines, notwendiges Opfer angesichts der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm.
»Kurzfristige Ölpreise, die schnell wieder sinken werden, wenn die Zerstörung des iranischen Atomprogramms beendet ist, sind ein sehr kleiner Preis, der für Sicherheit und Frieden in den USA und auf der Welt zu zahlen ist«, schrieb Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. »Nur Narren würden anders denken«, fügte er hinzu.
Trotz dieser Durchhalteparolen dürfte auch Trump klar sein, dass steigende Preise an den Tankstellen sehr schnell zu einem politischen Problem für ihn werden dürften.
Foto: Aaron Schwartz / Reuters
Der Ölpreis war bei US-Handelsbeginn am Sonntag erneut gestiegen. Mit einem Preis von zwischenzeitig 109,17 US-Dollar (94,6 Euro) pro Barrel verteuerte sich die US-Sorte WTI um 20 Prozent – so hoch war der Preis seit Beginn des russischen Kriegs in der Ukraine im Februar 2022 nicht mehr. Die Nordsee-Sorte Brent kostete pro Barrel zwischenzeitig 110,35 US-Dollar, ein Anstieg von 19 Prozent.
Seit Beginn des Irankriegs am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird vom iranischen Militär kontrolliert.
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Ölpreis steigt weit über die kritische 100-Dollar-Marke
An den Tankstellen dürfte es bald noch einmal deutlich unangenehmer werden. Der Ölpreis ist infolge des Irankriegs erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar angestiegen.
Der Preis für die in Europa maßgebliche Nordseesorte Brent stieg zeitweise um knapp 19 Prozent auf fast 110 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Unmittelbar zuvor war zum Handelsbeginn in Chicago die in den USA bestimmende Sorte West Texas Intermediate (WTI) über die Marke von 100 Dollar gesprungen – ein Preisniveau, das es zuletzt 2022 gegeben hatte.
Der Preis für die in Europa maßgebliche Nordseesorte Brent stieg zeitweise um knapp 19 Prozent auf fast 110 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Unmittelbar zuvor war zum Handelsbeginn in Chicago die in den USA bestimmende Sorte West Texas Intermediate (WTI) über die Marke von 100 Dollar gesprungen – ein Preisniveau, das es zuletzt 2022 gegeben hatte.
- Analyse zum steigenden Ölpreis und den Folgen: So machtlos sind Sie an der Tankstelle
Tankstelle in Deutschland: Preise steigen und steigen. Foto: Frank Hoermann / Imago
Am Freitagnachmittag war Brent-Rohöl zur Lieferung im Mai noch erstmals seit April 2024 mit über 90 US-Dollar gehandelt worden. Vor Beginn des Irankriegs vor gut einer Woche lag der Preis noch um die 70 Dollar pro Barrel – und ist damit um mehr als 50 Prozent gestiegen. Auch die Spritpreise sind seither deutlich angestiegen.
Seit den amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran passieren kaum noch Schiffe die Meerenge von Hormus am Persischen Golf. Durch diese wird in Friedenszeiten täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert. Sie ist auch sehr wichtig für den Transport von Flüssiggas, etwa aus Katar. Aufgrund der de facto Blockade der Meerenge von Hormus gehen den Produzenten teils die Lagerkapazitäten aus.
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Nun bricht bereits der zehnte Tag im Irankrieg an. Hier finden Sie den Newsblog mit allen Ereignissen von gestern zum Nachlesen.
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Erstmals Tote in Saudi-Arabien gemeldet
Zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs ist es in Saudi-Arabien nach einem mutmaßlich iranischen Angriff zu Todesfällen gekommen. Zwei Menschen seien beim Einschlag eines Geschosses in ein Wohngebäude im Gouvernement al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt Riad getötet worden, sagte ein Sprecher des saudischen Zivilschutzes laut einer Regierungsmitteilung. Bei den Opfern soll es sich demnach um einen indischen und einen bangladeschischen Staatsbürger gehandelt haben.
Zwölf Menschen, die alle aus Bangladesch stammen, seien bei dem Vorfall zudem verletzt worden, hieß es weiter. Das betroffene Gebäude gehöre zu einer Reinigungsfirma, so die Mitteilung. Versuche, zivile Einrichtungen zu treffen, seien ein eklatanter Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, wurde der Sprecher zitiert. Zur genauen Herkunft des Geschosses äußerte er sich jedoch nicht.
- Mehr zum Dilemma der Golfstaaten im Irankrieg lesen Sie hier in der Analyse
Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase (am 21. Februar). Foto: Plant Labs / via Reuters
Am Abend teilte das saudische Verteidigungsministerium mit, dass zwei Drohnen, die auf das Ölfeld Schaiba zusteuerten, abgefangen und zerstört worden seien.
Im Gouvernement al-Chardsch befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der immer wieder von iranischen Geschossen angegriffen wurde – zuletzt ebenfalls am Sonntag. Saudi-Arabien betonte aber, dass die Basis nicht als Ausgangspunkt für die jüngsten Angriffe auf Iran gedient habe.
Im Gouvernement al-Chardsch befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der immer wieder von iranischen Geschossen angegriffen wurde – zuletzt ebenfalls am Sonntag. Saudi-Arabien betonte aber, dass die Basis nicht als Ausgangspunkt für die jüngsten Angriffe auf Iran gedient habe.
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Susanne Koelbl
Auslandsressort
Blitzanalyse: Mojtaba Khamenei ist Hardliner – wie sein Vater
Der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 Klerikern, das über die Nachfolge des Geistlichen Führers entscheidet, hat gewählt: Mojtaba Khamenei, Sohn des am 28. Februar in Teheran getöteten Ali Khamenei, übernimmt das höchste Staatsamt. Damit konzentriert sich die Macht in Iran erneut in den Händen eines Einzelnen.
Mojtaba Khamenei ist so wie sein Vater ein politischer Hardliner und Kleriker. Er pflegt enge Verbindungen zu den Revolutionswächter, in deren Habib-Bataillon er bereits mit 16 Jahren im Iran-Irak-Krieg kämpfte. Dieses Bataillon kontrolliert auch die Basidsch-Milizen, die für die Erschießung Tausender Demonstranten im Januar verantwortlich sind. Mojtaba gilt zudem als treibende Kraft hinter der Niederschlagung der Grünen Bewegung und der Proteste nach dem Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini.
Foto: ABEDIN TAHERKENAREH / EPA
Obwohl er kein offizielles Amt innehatte, übte Mojtaba als stellvertretender Bürochef seines Vaters in den letzten Jahren erheblichen Einfluss aus. Ali Khamenei selbst hatte sich gegen Dynastien ausgesprochen und kritisierte Mojtabas Nominierung als Nachfolger. Zudem fehlt Mojtaba der Ajatollah-Rang, der eigentlich Voraussetzung für das Amt ist. Seine Wahl wurde jedoch vom Sicherheitsapparat durchgesetzt.
Wie sein Vater verfolgt der 56-Jährige eine kompromisslose antiwestliche Politik. Sein oberstes Ziel ist der Erhalt des Regimes und der sogenannten Achse des Widerstands, zu der Hisbollah, Hamas und die Houthis gehören. Verhandlungen mit den USA und Israel lehnt er strikt ab. Mojtaba gilt als noch brutaler in der Unterdrückung als sein Vater.
Im Krieg setzt er auf eine Strategie der Ausdauer: Den Konflikt so lange wie möglich in die Länge ziehen und den Gegner sowie dessen Verbündete am Golf maximal schädigen. Seine schärfsten Waffen sind Angriffe auf US-Basen, Hotelanlagen und Infrastruktur in den Nachbarländern sowie die Drohung, die Straße von Hormus zu schließen, durch die über 20 Prozent der weltweiten Energielieferungen fließen. Unter seiner Führung droht kein Regime-Kollaps. Iran bleibt eine Festung des Widerstands, mit seinen Bewohnern als Geiseln.
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Staatsmedien: Mojtaba Khamenei ist neuer Oberster Führer
Mojtaba Khamenei ist neuer Oberster Führer Irans und Nachfolger seines Vaters, dem getöteten Ajatollah Ali Khamenei. Der Oberste Führer der Islamischen Republik hat das letzte Wort in allen politischen und militärischen Belangen.
Gemäß der iranischen Verfassung bestimmen die 88 Geistlichen im Expertenrat das neue Staatsoberhaupt. Nach unbestätigten Berichten galten bereits der nun gewählte Mojtaba Khamenei, sowie Hassan Khomeini, der Enkel des Revolutionsführers Ruhollah Khomeini, als die beiden wichtigsten Kandidaten.
- Lesen Sie hier mehr zu Mojtaba Khamenei
Foto: Rouzbeh Fouladi / picture alliance / Middle East Images
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Parlamentspräsident: Iran strebt keinen Waffenstillstand an
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sagt, Teheran strebe keinen Waffenstillstand an, und fügt hinzu, dass die »Aggressoren« bestraft werden müssten. »Wenn der Feind uns aus irgendeinem Land angreift, wird Teheran entschlossen reagieren«, sagte er im iranischen Staatsfernsehen.
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Siebter US-Soldat tot
Ein weiterer Angehöriger der US-Streitkräfte ist an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, die er vor einer Woche bei den ersten Gegenangriffen Irans erlitten hatte. Damit steigt die Zahl der US-Soldaten, die bisher im Krieg mit Iran getötet wurden, auf sieben, teilte das US-Militär mit.
»Letzte Nacht ist ein US-Soldat an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, die er bei den ersten Angriffen des iranischen Regimes im Nahen Osten erlitten hatte. Der Soldat wurde am 1. März bei einem Angriff auf US-Truppen im Königreich Saudi-Arabien schwer verletzt«, erklärte das US-Central-Command am Sonntagabend. Die Identität des Soldaten werde bis 24 Stunden nach Benachrichtigung der nächsten Angehörigen zurückgehalten.
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Israel will Hauptquartier der Luftwaffe Irans zerstört haben
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben das Hauptquartier der Luftwaffe der Revolutionswächter in der iranischen Hauptstadt Teheran zerstört. Von dort aus seien die iranischen Angriffe mit Raketen und Drohnen auf Israel und andere Länder der Region organisiert und gesteuert worden, sagte Armeesprecher Effie Defrin bei einer Online-Pressekonferenz. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen und iranische Stellen äußerten sich nicht.
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Trump über Khamenei-Nachfolger: »Wenn er nicht unsere Zustimmung erhält, wird er nicht lange im Amt bleiben«
US-Präsident Donald Trump hat sich im Interview mit dem US-Sender ABC erneut zum nächsten Obersten Führer in Iran geäußert. Derjenige, der gewählt wird, würde »nicht lange durchhalten«, wenn die Iraner nicht zuerst sein Einverständnis erhalten, sagte Trump. »Wenn er nicht unsere Zustimmung erhält, wird er nicht lange im Amt bleiben«, so der US-Präsident. »Wir wollen sicherstellen, dass wir nicht alle zehn Jahre zurückkommen müssen«, vor allem, wenn dann kein Präsident mehr wie Trump selbst im Weißen Haus säße, der dies nicht durchziehen würde.
Auf die Frage, ob er bereit wäre, jemanden mit Verbindungen zum alten Regime zu akzeptieren, antwortete Trump: »Ja, um einen guten Führer auszuwählen, würde ich das tun, ja, das würde ich. Es gibt zahlreiche Menschen, die dafür infrage kommen könnten.«
Foto: Mark Schiefelbein / AP
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Verkündung von Khamenei-Nachfolger wohl in Kürze
Die Verkündung des neuen Obersten Führers Irans steht offenbar kurz bevor. Der Expertenrat, ein Gremium aus 88 Klerikern, soll das neue Oberhaupt gewählt haben. Der Name Khamenei soll Berichten zufolge bleiben. Hosseinali Eshkevari, Mitglied des iranischen Expertenrats, sagte demnach, der neue Oberste Führer sei ausgewählt worden und werde bald von offiziellen Stellen bekannt gegeben.
»Mit der Mehrheit der Stimmen wurde die Person gewählt, die den Weg von Imam Khomeini und den Weg des Märtyrers Imam Khamenei fortsetzen wird. Der Name Khamenei wird weiter bestehen. Die Wahl ist abgeschlossen und wird bald bekannt gegeben«, sagte Eshkevari in einem Video, das von iranischen Medien ausgestrahlt wurde.
Alles deutet also weiter auf Mojtaba Khamenei als Nachfolger für seinen Vater hin.
Alles deutet also weiter auf Mojtaba Khamenei als Nachfolger für seinen Vater hin.
Foto: ABEDIN TAHERKENAREH / EPA
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US-Energieminister: USA wollen keine Öl- oder Gas-Anlagen angreifen
Der US-Energieminister Chris Wright hat im Interview mit CNN gesagt, dass die USA die Energie-Infrastruktur Irans bei ihren Angriffen verschonen würden. Die US-Armee greife in Iran keinerlei Öl- oder Gas-Anlagen an, sagte Wright dem US-Sender. Zu einem israelischen Angriff auf Öldepots in und nahe der iranischen Hauptstadt Teheran am Samstag sagte der Minister, dabei habe es sich um »örtliche Treibstofflager zum Auffüllen des Benzintanks« gehandelt.
Angesichts der massiv gestiegenen Ölpreise auf dem Weltmarkt sagte Wright, die Auswirkungen des Irankrieges seien vorübergehend – »im schlimmsten Fall ein paar Wochen, aber nicht Monate«.
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Iran droht mit weiteren Vergeltungsschlägen
Die iranischen Revolutionswächter drohen mit Vergeltungsschlägen, sollten die Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes nicht aufhören. Iran werde in diesem Fall mit ähnlichen Aktionen in der Region antworten, zitieren staatliche Medien einen Sprecher der Revolutionswächter.
Die Regierungen anderer mehrheitlich muslimischer Staaten in der Region müssten die USA und Israel »so schnell wie möglich« vor weiteren Angriffen warnen, erklärte das zentrale iranische Militärkommando im Staatsfernsehen, nachdem Israel Öldepots in und nahe Teheran bombardiert hatte.
Die Regierungen anderer mehrheitlich muslimischer Staaten in der Region müssten die USA und Israel »so schnell wie möglich« vor weiteren Angriffen warnen, erklärte das zentrale iranische Militärkommando im Staatsfernsehen, nachdem Israel Öldepots in und nahe Teheran bombardiert hatte.
Andernfalls werde die iranische Armee »ähnliche Schritte in der Region ergreifen«, erklärte die Armeeführung. »Wenn ihr mit Ölpreisen von mehr als 200 Dollar pro Barrel zurechtkommt, spielt nur weiter dieses Spiel.«
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Briten haben Drohne über Irak abgefangen
Das britische Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass britische Streitkräfte Samstagabend erfolgreich eine Drohne abgeschossen haben, die von Iran aus in Richtung Irak abgefeuert worden war.
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Liebe Leserinnen und Leser,
der Irankrieg geht weiter. Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf Iran führt Teheran weiter Gegenschläge aus. Hier im Liveblog halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen weiter auf dem Laufenden. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
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