Jens Spahn tritt offenbar von seinem Posten als Unionsfraktionschef zurück, das geht aus einem Schreiben des CDU-Politikers hervor, das dem SPIEGEL vorliegt. . Zuvor hatte der SPIEGEL aus Parteikreisen erfahren, dass auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Spahn aufgefordert hatte, zurückzutreten.
Hintergrund ist die Debatte um eine Leihmutterschaft, die der Unionsfraktionschef in Anspruch genommen hatte.
Jens Spahn stellte sich lange gegen Leihmutterschaftsmodelle. Nun sind er und sein Ehemann Daniel Funke über diesen Weg Eltern geworden.
Seitdem wächst die Kritik an dem Unionsfraktionschef.
Leihmutterschaft ist in Deutschland illegal, noch im Februar hatte die CDU dies mit einem Parteitagsbeschluss bekräftigt: »Leihmutterschaft bleibt damit uneingeschränkt verboten, unabhängig von der Motivation.«
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