Der SC Freiburg hat sich dank eines Kantersiegs den Traum vom ersten Viertelfinaleinzug seiner Europacup-Geschichte erfüllt. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster setzte sich im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den KRC Genk 5:1 (2:1) durch und machte damit die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel mehr als wett.
Dabei kürte sich Vincenzo Grifo mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 zum Rekordtorjäger des Clubs. Der 106. Pflichtspieltreffer des Italieners toppte den Bestwert von Ex-Stürmer Nils Petersen. Matthias Ginter (19.) und Igor Matanovic (25.) hatten den Sport-Club früh in Führung gebracht. Den zwischenzeitlichen 2:1-Anschluss der Gäste erzielte Matte Smets (39.). Doch dann machten Grifo, Yuito Suzuki (56.) und Maximilian Eggstein (79.) den fünften Heimsieg im fünften Heimspiel des laufenden Wettbewerbs klar. Im Viertelfinale trifft Freiburg nun auf Celta Vigo, derzeit Sechster in der spanischen La Liga.
In den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 waren die Breisgauer unter Kulttrainer Christian Streich jeweils im Achtelfinale ausgeschieden. Seinem Nachfolger gelang nun erstmals der Einzug in die Runde der letzten acht. »Es entsteht immer so ein Gefühl im Laufe der Woche. Man hat es einfach gemerkt bei den Jungs, sie waren voll da«, sagte Schuster bei RTL.
Auch der FSV Mainz 05 ist erstmals in der Vereinshistorie in ein Europapokal-Viertelfinale eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer besiegte Sigma Olmütz im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League verdient 2:0 (0:0). Das Hinspiel in Tschechien war 0:0 ausgegangen.
Stefan Posch bejubelt den Führungstreffer
Foto: Heiko Becker / REUTERSIm ausverkauften Mainzer Stadion erzielten Stefan Posch (46.) und Armindo Sieb (82.) die Tore für die Rheinhessen. Mainz beendete die Partie in Überzahl, weil Olmütz-Mittelfeldspieler Peter Barath Gelb-Rot sah (76.)
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»Ich glaube, wir sind verdient eine Runde weiter gekommen«, sagte Verteidiger Danny da Costa bei RTL nach dem Spiel. Mit Blick auf das Finale in Leipzig dürfe jeder träumen, fügte er hinzu, »aber wir tun gut daran, uns von Spiel zu Spiel heranzutasten.« Mainz Gegner in der nächsten Runde auf Racing Straßburg, das sich gegen das kroatische Team HNK Rijeka durchsetzte.
