Zwölf Menschen kamen ums Leben, Hunderte weitere wurden teils schwer verletzt. Das ist die vorläufige Bilanz des Angriffs auf den internationalen Flughafen in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens. Die proiranischen Huthi-Milizen im Jemen bekannten sich zu der Attacke. Nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio befindet sich unter den Todesopfern auch ein amerikanischer Staatsbürger.
US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Vorfall als »nicht hinnehmbar«. Auf Nachfrage eines Journalisten schloss er nicht aus, dass sich die Vereinigten Staaten der Militärkoalition gegen die Huthi-Milizen anschließen könnten.
Journalist:
»Haben Sie sich bereits entschieden, ob Sie sich den saudischen Luftangriffen anschließen werden?«
Donald Trump, US-Präsident:
»Vielleicht. Wir werden uns das anschauen«
Journalist:
»Wie schnell?«
Donald Trump, US-Präsident:
»Wir haben gerade von dem jüngsten Angriff erfahren. Wir werden also eine Entscheidung treffen. Wir handeln sehr schnell.«
Der King-Khalid-Flughafen in Riad ist zuletzt mehrfach Ziel von Angriffen geworden. Hintergrund ist die militärische Eskalation im benachbarten Jemen zwischen den von Iran unterstützten Huthi-Milizen und den von Saudi-Arabien unterstützten Regierungstruppen.