SpOn 20.03.2026
12:00 Uhr

Doja Cat: Negative Kommentare im Netz treffen bei der Sängerin einen wunden Punkt


Wenn Doja Cat im Netz angegangen wird, facht das ihre Neigung zur Selbstkritik an. Fans hatten sich über ihr Albumcover und die Tour-Performance beschwert. Ihr Rezept: nicht damit aufhalten, Zeitverschwendung.

Doja Cat: Negative Kommentare im Netz treffen bei der Sängerin einen wunden Punkt

Wenn Doja Cat, 30, auf den roten Teppich tritt, dann fällt das auf. Die Sängerin ist für ihre extravaganten Outfits bekannt. Doch hinter dieser Fassade hat sie offenbar mit einigen Selbstzweifeln zu kämpfen.

Im Spätsommer des vergangenen Jahres musste die Künstlerin, die mit bürgerlichem Namen Amalaratna Zandile Dlamini heißt, einiges an Kritik einstecken. Das Cover ihres letzten Albums gefiel nicht allen Fans, in den sozialen Medien sammelten sich negative Kommentare. Doja Cat berichtet zudem von Kritik an der Show ihrer »Vie«-Tour, weil sie während ihrer Performance das Outfit nicht wechselt.

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Die kritischen Kommentare auf Social Media zu sehen, gebe ihr paradoxerweise ein Gefühl von Kontrolle. Das erzählte die US-Amerikanerin dem Magazin »Vogue« . Wenn sie einen Kommentar zu einem Thema sieht, bei dem sie ohnehin unsicher war, sage sie sich: »Siehst du, ich hatte recht.«

Mit den Kommentaren bekäme sie Bestätigung für ihre eigenen Gedanken. Dass sie hässlich sei, nicht singen könne, all das habe sie selbst auch schon gedacht. »Ich habe alles durchschaut. Ich habe dicke Knöchel.«

Auf die Frage, ob sie in die sozialen Medien gehe, um gezielt nach Kritik zu suchen, antwortet Doja Cat: »Künstler im Allgemeinen, wir können ziemlich kritisch mit uns selbst sein.« Gleichzeitig sei sie sich darüber bewusst, dass sie dadurch Menschen Macht gibt, »obwohl sie irgendwer sein könnten«.

Und so kommt sie zu dem Schluss: Sich mit negativen Kommentaren in den sozialen Medien auseinanderzusetzen, sei eine »sinnlose Art«, seine Zeit zu verbringen. »Es bringt dir nichts, außer einen Teil von dir zu beschäftigen, der in deiner Kindheit entstanden ist«, sagt sie, »einen Teil von dir, der in der Vergangenheit feststeckt.«

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Vielleicht greift Doja Cat künftig also einfach seltener zum Handy. Die Plattform X hat sie nach eigenen Angaben jedenfalls schon mal von ihrem Smartphone gelöscht.

elu