Ganz nach dem Motto: »Ach, wenn das nicht klappt, kommt schon was anderes.« Ich teile diese Ansicht nur bedingt und war schon immer mehr auf Sicherheit aus. Deshalb konnte ich auch besser schlafen, nachdem ich meinen ersten unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben habe.
Bislang ist es in Deutschland so, dass Arbeitnehmer:innen ohne sachlichen Grund für maximal 24 Monate befristet beschäftigt werden können. Doch die Bundesregierung plant, diese Begrenzung nun auszuweiten. Bei Arbeitnehmer:innen, die bis Ende 2030 eingestellt werden, sollen künftig sachgrundlose Befristungen doppelt so lang erlaubt werden. Anders als zuvor können ihre Verträge demnach bis zu sechsmal verlängert werden. Auch eine erneute Ersteinstellung bei demselben Arbeitgeber soll dann möglich sein.
Die Bundesregierung hofft, dass Unternehmen so schneller neue Stellen schaffen. Aber ist das wirklich so? Und was droht noch? Meine Kollegin Franca Quecke hat sich bei zwei Experten umgehört .
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht
Katharina Hölter, Redakteurin SPIEGEL Start
Vier statt zwei Jahre: Drohen jungen Menschen in sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnissen künftig prekärere Verhältnisse?
Foto:Rupert Oberhäuser / picture alliance
Was eine verlängerte Befristung für Berufseinsteiger bedeutet: Arbeitsverträge sollen künftig über vier Jahre hinweg mehrfach sachgrundlos befristet werden können. Das soll neue Jobs bringen – könnte aber auch eine »Zweiklassengesellschaft« am Arbeitsmarkt verfestigen.
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Studierende schließen wieder mehr Studienkredite ab: Viele Studierende nehmen einen Kredit auf, um ihr Studium zu finanzieren. Im vergangenen Jahr hat die Nachfrage deutlich zugenommen. Vor allem ein Angebot sticht heraus.

