SpOn 27.09.2026
08:29 Uhr

A96 bei Buchloe im Ostallgäu: Reisebus umgekippt – zwei Tote und mehrere Verletzte


Auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu ist ein Reisebus von der Fahrbahn abgekommen. Zwei Menschen sind gestorben, mehrere weitere wurden schwer verletzt.

A96 bei Buchloe im Ostallgäu: Reisebus umgekippt – zwei Tote und mehrere Verletzte

Auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu ist ein Reisebus umgekippt. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Zunächst hatte es am Sonntagmorgen geheißen, dass eine weitere Person in Lebensgefahr geschwebt hätte. Inzwischen ist von acht schwer verletzten Menschen die Rede, einer davon sei in einem »kritischen Zustand«. Die Lage sei aber dynamisch, die Verletztenzahl könne sich noch ändern, teilte eine Polizeisprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mit.

Der tödliche Unfall ereignete sich ihr zufolge am frühen Morgen um kurz nach 6 Uhr auf der A96 bei Buchloe-Ost. Dort kam der Reisebus auf der Autobahn nach rechts ab und kippte dann um, weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Der Bus war offenbar unterwegs von Mailand nach München, Ziel soll das Oktoberfest gewesen sein.

Aktuell sei die A96 an der Unfallstelle in beide Richtungen gesperrt, ein Großaufgebot an Rettungskräften befinde sich vor Ort. Die schwäbische Stadt Buchloe im Ostallgäu liegt direkt an der Bundesautobahn 96 zwischen München und Memmingen.

Zunächst hatte es geheißen, dass sich 40 bis 50 Personen in dem Bus aufgehalten hätten. Diese Zahl wurde im Laufe des Vormittags nach unten korrigiert, aktuell geht die Polizei von etwa 35 Reisegästen aus, die zu einer Reisegruppe von den Philippinen gehört.

Warum der Bus nach rechts von der Fahrbahn abkam und umkippte, müssten jetzt weitere Ermittlungen ergeben.

Oft dramatische Folgen bei Busunfällen

Unfälle mit Reisebusse sind immer wieder besonders dramatisch: Erst kürzlich starben fünf Menschen bei einem Unfall eines niederländischen Busses in der Schweiz. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden am 10. September berichtete. Der Bus prallte gegen eine Leitplanke und kam dann rechts von der Straße ab. Er kippte um und blieb auf der Seite liegen. Die Unfallstelle befand sich an der Ausfahrt einer etwa 200 Meter langen Baustelle.

Mehr zum Thema

Bei einem Unfall auf der A3 bei Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) wurden am 6. September 30 Menschen verletzt – 15 von ihnen saßen in einem Reisebus, sie erlitten leichte Verletzungen. Ein Wagen war laut Polizeiangaben auf den Reisebus und ein weiteres Fahrzeug in stockendem Verkehr aufgefahren.

tgk/dpa/afp