Der Luxus von der Insel: Das Finale der Europa League war längst zugunsten von Aston Villa entschieden, als der Club aus Birmingham noch einmal die Muskeln spielen ließ. Zur Einwechslung gegen einen taumelnden SC Freiburg bereit standen in diesem Moment Jadon Sancho und Ian Maatsen. Ein Duo für die linke Außenbahn, das Bundesliga-Vizemeister Borussia Dortmund vor zwei Jahren gern verpflichtet hätte.
Auf Aston Villas Bank sitzen Spieler, die sich in Deutschland höchstens der FC Bayern München leisten könnte
Foto: Stoyan Nenov / REUTERSLeisten konnte sich der BVB weder Sancho noch Maatsen. Nun sind sie bei Villa nur Ersatz – und hatten an diesem Spätabend in der Türkei nicht einmal das große Dortmund vor der Brust. Sondern den kleinen, mittelständischen Sportclub, der selbst vom BVB vor vier Wochen noch ein 0:4 kassiert hatte. Dass Freiburg überhaupt in diesem Finale stand, ist eine große Leistung. Dass Villa es tat, lag daran, dass es in England mehr Großclubs als Champions-League-Startplätze gibt.
Das Ergebnis: Mit 0:3 (0:2) unterliegt der SC Freiburg dem Premier-League-Schwergewicht Aston Villa. In Istanbul zeigten die Engländer einen Klassenunterschied auf – nicht allein zu den Freiburgern, sondern stellvertretend auch zur Bundesliga. Lesen Sie hier die wichtigsten Ereignisse des Spiels nach.
