|
29.03.2026
15:38 Uhr
|
Die Anteilnahme am Bemühen, in der Ostsee einen gestrandeten Buckelwal zu retten, zeigt uns: Sehr viele Menschen sind eben nicht gleichgültig gegenüber der Natur.

Schaulustige wollen von der Seebrücke in Wismar den Wal sehen. Bodo Marks/dpa
Man müsste schon Augen und Ohren verschlossen haben, um in der vergangenen Woche nicht am Schicksal des Buckelwals in der Ostsee teilzuhaben. Vom Timmendorfer Strand, wo er zuerst lag, konnte er durch eine ausgebaggerte Rinne entkommen, aber er hat sich noch tiefer ins Schlamassel manövriert. Statt Richtung Nordsee bog er nach Südosten ab und landete in der Wismarer Bucht. Nun liegt er in zwei Meter tiefem Wasser und schwimmt nicht weg, sein Zustand hat sich deutlich verschlechtert. Was ist los mit dem jungen Wal, ist er womöglich lebensmüde? Sollte man ihn einfach sterben lassen?
Immer noch befindet sich der geschwächte Wal in der Wismarbucht, nur wenige Hundert Meter vom Festland entfernt. „Der Wal muss jetzt sehr schnell freikommen, damit er überhaupt noch eine Chance hat“, sagt ein Greenpeace-Meeresbiologe.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: