Augen auf bei der Berufswahl. Mareike hat es blöd erwischt. Sie wird als neue Sparkassen-Filialleiterin nach Spardorf versetzt, in ihre alte Heimat. Dort soll sie die Leute überzeugen, sich für Bankangelegenheiten zu interessieren, für Sparpläne und Dividenden also, für Vorsorge und für ETFs. Leute wie die Hundebesitzerin Simone, die sagt: „Finanzen? Da hat sich immer mein Ex drum gekümmert.“ Oder der Automechaniker Udo, der so seine Prinzipien hat, eines davon lautet: „Nur Bares ist Wahres“. Puh, das wird schwer hier, klagt Mareike, als sie mit ihrer Mutter telefoniert. „Mama, die sparen hier wie vor 100 Jahren.“
