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14.08.2026
21:16 Uhr
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Einer der reichsten Männer der Welt investiert in den Premier-League-Spitzenclub FC Liverpool. Als Teil eines Konsortiums pumpt Bezos frisches Geld in den Verein. Nicht jedem gefällt das.

Amazon Gründer Jeff Bezos bei einem Auftritt in Paris. Emma Da Silva/AP Photo
Amazon-Gründer Jeff Bezos steigt beim englischen Spitzenclub FC Liverpool ein. Der 62 Jahre alte Amerikaner, einer der reichsten Menschen der Welt, ist Teil eines Konsortiums, das sich eine Minderheitsbeteiligung am englischen Spitzenclub gesichert hat. Das teilte der FC Liverpool mit.
Das Konsortium wird angeführt von Amit Bhatia, dem Schwiegersohn des milliardenschweren indischen Stahlunternehmers Lakshmi Mittal. Für 30 Prozent der Anteile bekommen die amerikanischen Liverpool-Besitzer der Fenway Sports Group (FSG) einem Bericht der BBC zufolge zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Euro. FSG bleibt Hauptanteilseigner der Reds. Bezos soll keine operative Rolle einnehmen. Der Kauf ist, soweit bekannt, die erste direkte Investition im Sportbereich des Milliardärs.
„Der FC Liverpool ist immer ein Klub gewesen, der über eine Saison hinausschaut und Entscheidungen trifft, die die langfristigen Interessen des Vereins im Sinn haben“, sagte FSG-Präsident Mike Gordon.
Die Fan-Vereinigung „Spirit of Shankly“ hatte sich vor dem Deal skeptisch geäußert. „Wir haben bei ähnlichen Verkäufen in anderen Vereinen erlebt, dass es zu erheblichen Veränderungen in der Führung des Klubs und im operativen Fußballbereich kam – mit Entscheidungen und Verhaltensweisen, die viele bei Liverpool nicht sehen möchten“, teilte das Bündnis mit.
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