Er kennt den Weg auswendig, es sind keine zehn Minuten Fahrzeit. Über die School Road, dann kurz auf die Aga-Khan-Road, einmal abbiegen, lange geradeaus, noch mal abbiegen. Da steht das Hotel, zu dem er schon so oft Gäste gebracht hat. Es ist so nah, aber für den Taxifahrer Asif Abbas liegt es jetzt in einer anderen Welt. Sicherheitskräfte, Stacheldraht, Straßensperren, alles dicht. Abbas ist abgeschnitten, dabei hängt für ihn und etliche andere Menschen so vieles ab vom Serena-Hotel. „Wir warten darauf, dass es endlich besser wird“, sagt Abbas. „Wir beten für ein Ende des Krieges.“
