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12.03.2026
16:02 Uhr
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Patricia Riekel war viele Jahre lang Chefin der Zeitschrift „Bunte“ und setzte im Boulevardjournalismus Maßstäbe. Jetzt wurde sie zur Stadträtin gewählt.

Die Journalistin Patricia Riekel bei einer Premiere im Deutschen Theater. Eine Premiere hat sie selbst nun in der Kommunalpolitik, sie wurde in den Münchner Stadtrat gewählt. Felix Hörhager/dpa
In all der politischen Nachbetrachtung zur Kommunalwahl in Bayern dürfen die menschlichen Aspekte nicht fehlen. Schillernde Persönlichkeiten, die den Rathäusern Glanz verleihen, die hinwegstrahlen über Diskussionen wegen miserabler Kommunalfinanzen, gibt es nämlich zuhauf. In Tüßling hat es die sogenannte Kaffee-Gräfin zur Bürgermeisterin gebracht. Ein Sternekoch, der auch Kochbücher für Markus Söder schrieb, sitzt im Kulmbacher Kreistag. Klatsch ist sozialer Klebstoff, das interessiert.
Die Münchner haben auch Kandidatinnen und Kandidaten gewählt, die auf aussichtslosen Listenplätzen starteten – vor allem aus einem Berufsfeld. Und auch ein früherer Staatsminister schaffte unerwartet den Sprung.
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