SZ 11.10.2026
09:55 Uhr

Manuel Neuer beim FC Bayern: Ein Fehler, ein Geständnis und eine Botschaft


Manuel Neuer patzt beim 2:2 in Augsburg auf kuriose Weise. Auswirkungen auf die Rotation mit Jonas Urbig im Tor des FC Bayern soll das keine haben. Doch die Entwicklung des Ersatzmanns, sagt Sportvorstand Eberl, sei „herausragend“.

Manuel Neuer beim FC Bayern: Ein Fehler, ein Geständnis und eine Botschaft
Manuel Neuer kassierte in Augsburg das schnellste Gegentor der Bundesligageschichte.
Tom Weller/dpa

Manuel Neuer hat es in seiner glanzvollen Karriere nicht nur geschafft, ein meisterhafter Torwart zu werden, dem kaum Fehler unterlaufen. Er hat es auch verstanden, seine wenigen Patzer oft so zu erklären, dass er mindestens eine Teilschuld von sich wies. So schön, dass man sie nicht oft genug erwähnen kann, war etwa seine Begründung für ein Gegentor im ehrwürdigen Estadio Santiago Bernabéu von Real Madrid, wo wahrscheinlich auch die Greenkeeper königlich entlohnt werden: Im Rasen habe sich „ein minimaler Maulwurf“ befunden.

Vor dem Spiel gegen Griechenland legt sich Jürgen Klopp mit einer kreativen Begründung erneut auf Jonas Urbig als Torwart fest. Der Schritt deutet an, welchen Plan der Bundestrainer verfolgt.

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