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05.07.2026
13:31 Uhr
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Der US-Fahrdienstvermittler will in Europa offenbar seine Geschäftsausweitung bei Essenslieferungen anhalten. Der Grund ist die geplante Übernahme einer Firma aus Berlin.

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat einem Zeitungsbericht zufolge den Großteil seiner geplanten Expansion bei Essenslieferungen in Europa gestoppt. Hintergrund sei die angestrebte Übernahme des deutschen Konkurrenten Delivery Hero, berichtete die Financial Times unter Berufung auf Insider.
Uber plane nicht länger, seinen Lieferdienst in fünf der sieben bisher anvisierten Länder einzuführen, hieß es in dem Bericht weiter. Darunter seien Österreich, Norwegen und Griechenland. Uber hatte die Expansionspläne für Uber Eats erst Mitte Februar angekündigt. Geplant wurde ein Markteintritt noch in diesem Jahr auch in Dänemark, Finnland, Tschechien und Rumänien. Angeblich wertet Uber den Start in Finnland und Dänemark als großen Erfolg.
Erst vor kurzem hatte Uber mitgeteilt, dass man die schon bisher bestehende Beteiligung an der Berliner Lieferfirma Delivery Hero deutlich aufgestockt hat und künftig größter Aktionär sein wird. Nach eigenen Angaben verfügt Uber über 19,5 Prozent der Anteile an Delivery Hero. Darüber hinaus habe man über Optionen Zugriff auf weitere 5,6 Prozent, was zusammen eine Sperrminorität von gut 25 Prozent wäre.
Delivery Hero ist eigenen Angaben zufolge heute in rund 65 Ländern in Asien, Europa, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika aktiv. In vielen Märkten ist Uber Eats einer der direkten Wettbewerber. Eine Übernahme, sollte sie von den Wettbewerbs- und Aufsichtsbehörden genehmigt werden, könnte laut Experten Uber also durchaus einen Schub bringen.
Uber will nicht mehr nur Taxifirmen Kunden abwerben, sondern setzt nun auch auf das Geschäft mit Essenslieferungen. Jetzt will der US-Konzern einen Konkurrenten übernehmen – aus Deutschland.
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