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07.08.2026
16:18 Uhr
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Alles, was sich beim Trump/Infantino-Turnier an Ärgerlichkeiten, Absurditäten und Skandalen ereignete, erscheint inzwischen in einem anderen Licht.

Sehen Sie hier, diese formschöne Plastik, käuflich zu erwerben gegen ein paar Milliarden Dollar: Gianni Infantino, Fifa-Präsident und oberster Verkäufer des Produkts Fußball, preist seine Ware an. Tom Weller/dpa
Manchmal greift ein Rad ins andere. Das radikale Bremsmanöver von Europas Fußball-Union Uefa gegen Gianni Infantinos Geheimdeal – den Verkauf von WM-Rechten an Privatinvestoren rund um den Trump-Clan – war auch deshalb so leicht realisierbar, weil die Fußballgemeinde bereits mürbe war. War schon das WM-Gespann Trump/Infantino unerträglich, so setzten sie jetzt noch einen drauf. Gianni Infantino hat die Sumpflandschaft selbst präpariert, in der sein Projekt dann im Rekordtempo versank.
Gianni Infantino verliert den Rückhalt, seine Zeit als Fifa-Präsident dürfte vorbei sein. Wie kam es dazu? Wer sind die Nachfolge-Kandidaten? Was könnte sich nun alles ändern?
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