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31.08.2026
15:32 Uhr
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Wieder einmal werden antisemitische Töne für die Partei zu einer Belastung, die sie sich im Wahlkampf eigentlich nicht leisten kann. Das nützt vor allem einem Konkurrenten.

Antiisraelische Demonstration in Berlin (2025): Für Teile der Linkspartei vor allem in Neukölln scheint die Grenze zwischen legitimem Protest und Antisemitismus oft zu verschwimmen.
Malin Wunderlich/Malin Wunderlich/dpa
Stefan Evers, der etwas blasse Spitzenkandidat der Berliner CDU, kann sich bei der Linkspartei bedanken. Dank einer Kundgebung der Neuköllner Linken („Wütend auf den Kapitalismus“) sind Evers’ Chancen, die Stadt nach den Landtagswahlen in drei Wochen zu regieren, deutlich gestiegen. Unter dem Beifall der begeisterten Zuschauer hat ein Rapper namens Dahabflex bei der Linken-Veranstaltung am Samstag mit unmissverständlichen Parolen Stimmung gegen Israel gemacht: „Yalla Yalla Intifada Palästina“, „Death to the IDF“ („Tod den israelischen Streitkräften“). Bei der Neuköllner Linken laufen die Verherrlichung von Terroranschlägen („Yalla Intifada“) und Todeswünsche für israelische Soldaten vermutlich unter Antiimperialismus. Denkt man nicht ganz so verdreht, klingt es allerdings eher nach ordinärem Antisemitismus.
Am Morgen hat die Polizei fünf Objekte in Frankfurt und ein weiteres in Mannheim durchsucht. Der Verein habe die Grenzen zulässiger politischer Meinungsäußerung überschritten.
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