SZ 04.08.2026
12:57 Uhr

Draußen arbeiten bei Hitze: „Bei uns herrschen 48 Grad“


Dachdecker, Tierpflegerin oder Bauarbeiter: Menschen, die in München im Freien arbeiten müssen, erzählen, wie sie die Hitze erleben. Und wie sie trotzdem Abkühlung finden.

Draußen arbeiten bei Hitze: „Bei uns herrschen 48 Grad“

Die einen fliehen aus dem Home-Office in klimatisierte Büros, die anderen arbeiten bei tropischen Temperaturen im Freien. Für alle gilt aber: Der Klimawandel verändert die Arbeitswelt. Kreislaufprobleme nehmen zu, die Konzentrationsfähigkeit sinkt. Pro Grad Temperaturansteig sinke die Produktivität der deutschen Wirtschaft um zwei Prozent, hat vor Kurzem das Forschungsinstitut Prognos im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales festgestellt. Hitzefrei kennt das Arbeitsrecht nicht. Aber schon ab einer Raumtemperatur von mehr als 26 Grad sind Arbeitgeber aufgefordert, darauf zu achten, dass die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden nicht gefährdet ist. Was sagen Menschen, die bei 38 Grad im Schatten wie in diesen Tagen draußen arbeiten? Auf dem Dach, dem Fahrrad, in der Baumkrone? Wir haben Münchnerinnen und Münchner gefragt, wie sie sich schützen.

Richard Betz zog vor Jahren von München nach Südafrika. Wassernot ist dort ständig Thema. Wie die Leute reagieren, wenn die Leitungen trocken bleiben, und was er selbst tut, um Wasser zu sparen.

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