SZ 03.08.2026
15:15 Uhr

Cybersicherheit: Hat Iran US-Wasserwerke angegriffen?


Dafür gibt es zahlreiche Indizien. Doch der US-Präsiden bestreitet den iranischen Cyberangriff in Minnesota – mutmaßlich aus Gründen.

Cybersicherheit: Hat Iran US-Wasserwerke angegriffen?
In Plymouth, Minnesota wurde die Fernsteuerung an zwei Wassertürmen und mehreren Abwasser-Pumpstationen abgeschaltet. Ellen Schmidt/AP Photo

Am Anfang war Stuxnet. Der berühmte Computerwurm sorgte im Jahr 2009 dafür, dass das iranische Atomprogramm unter Mahmud Ahmadinedschad langsamer vorankam als geplant. Viel später kam heraus: Es waren wohl Israels Geheimdienst und US-Hacker, die USB-Sticks mit Schadcode in die iranische Urananreicherungsanlage Natanz geschleust hatten, um die Zentrifugen minimal vom Kurs abzubringen. So minimal, dass völlig unklar war, warum die Geräte nicht mehr taten, was sie sollten. Es war ein Meisterwerk der subtilen Sabotage und der Auftakt für einen komplizierten Cyberkonflikt zwischen den beiden Ländern.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: