„Du siehst aber gar nicht glücklich aus“, sagt die Frau, als sie in eine der beiden Audi-Limousinen schaut. Wen genau sie da anspricht, ist nicht zu erkennen, es macht aber auch keinen Unterschied. Die Autos, die da am Donnerstag um kurz vor halb elf Uhr abends an einem der besseren Hotels am Rande der Münchner Innenstadt halten, haben nur Männer an Bord, die gerade eine ebenso erwartbare wie schwer kalkulierbare Niederlage erlitten haben: Vorstände des Volkswagen-Konzerns, gerade im firmeneigenen Jet eingeflogen aus Wolfsburg. Die Hotelbar hat sich bereits geleert, aber die Manager wirken, als könnten sie einen Drink vertragen nach diesem Tag.
