SZ 14.10.2026
11:58 Uhr

3:3 in Stavanger: Bayern, diesmal „überblöd“


Ein 3:3 in Norwegen, bei dem Michael Olise dem Gegner den Ball ins Gesicht wirft: Ist das schon eine Bayern-Krise? Trainer Vincent Kompany ist alarmiert – und kritisiert seine Spieler hart wie nie.

3:3 in Stavanger: Bayern, diesmal „überblöd“
Das passende Gesicht zur Aktion: Michael Olise wirft seinem Gegenspieler den Ball ins Gesicht, kassiert dafür die zweite gelbe Karte – und somit den ersten Platzverweis seiner Karriere.
Goldberg/Beautiful Sports Internati/Imago

Es gibt Dinge, die tut man nicht, und wenn man sie doch tut, muss man zwingend geschimpft werden. Dem nervigen Knirps, der auf dem Spielplatz ständig mit Sand schmeißt, einfach ohne Vorwarnung die Schaufel über den Kopf hauen? Ist natürlich böse! Da muss man als Erziehungsberechtigter eingreifen, selbst wenn man insgeheim jedes Verständnis hat. Oder diesem, Entschuldigung, „Drecksack“, der einen 70 Minuten lang auf dem Fußballfeld foult, provoziert und anrempelt, einfach ohne Vorwarnung den Ball ins Gesicht werfen? Vincent Kompany, der Erziehungsberechtigte der Bayern-Elf, wollte da nichts beschönigen. Die Aktion in der 73. Minute der Champions-League-Partie bei Viking Stavanger, die dem Ballwerfer Michael Olise eine gelb-rote Karte und dem FC Bayern das nächste nicht gewonnene Spiel einbrachte: Die war, sagte Kompany, „überblöd“.

Der Verteidiger geht nicht allzu energisch zur Sache. Kimmich ist Chipball-, Ecken- und Bodycheck-Beauftragter. Und Kane auf dem Weg, ein paar große Stürmer einzuholen. Die Bayern in der Einzelkritik.

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