SZ 29.06.2026
08:00 Uhr

(+) WM mit 48 Mannschaften: Wenigstens in dieser einen Sache hatte die Fifa recht


Die Aufblähung des Turniers auf 48 Teilnehmer hatte insbesondere in Europa viel Kritik ausgelöst. Doch die „Kleinen“ haben überzeugt – sportlich und mit ihren Geschichten.

(+) WM mit 48 Mannschaften: Wenigstens in dieser einen Sache hatte die Fifa recht

Darf man das sagen? Ja, man darf. Und in diesem Fall muss man das vielleicht sogar: Gianni Infantino und sein Weltverband Fifa haben recht gehabt, wenigstens in dieser einen Sache. Die auf 48 Mannschaften aufgeblasene Fußball-Weltmeisterschaft ist bislang – beim isolierten Blick auf den sportlichen Wettbewerb und die daraus resultierenden Emotionen – ein voller Erfolg. Nahezu jedes Argument, mit dem dieses gewaltige Teilnehmerfeld der (kritischen) Öffentlichkeit verkauft wurde, ist aufgegangen. Die Vorrunde mit ihren zwölf Gruppen war spannend und hat unerwartete Triumphe, kleine und große Helden sowie jede Menge heitere Geschichten produziert. Und deswegen ist es schön, dass so viele dabei sein durften.

Stefan Reuter, Rechtsverteidiger der Weltmeistermannschaft von 1990, fordert, dass der aktuelle Aushilfs-Rechtsverteidiger sofort ins Mittelfeld verschoben wird. Und er wundert sich, dass der Bundestrainer kein weiteres Tor gegen Ecuador wollte.

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