SZ 20.07.2026
07:08 Uhr

(+) WM: An diesem Finale war vieles schlecht für den Fußball. Außer dem Sieger


Eine für die Show verlängerte Pause und eine Mannschaft, die sich auf Nahkampf konzentriert: Das WM-Finale bietet viel Anlass zur Kritik. Doch Spaniens Titelgewinn vermittelt eine wertvolle Botschaft.

(+) WM: An diesem Finale war vieles schlecht für den Fußball. Außer dem Sieger
Rodri hat den WM-Pokal von Donald Trump erhalten und möchte nun offenbar, dass der US-Präsident wieder aus dem Bild geht. Hannah McKay/Reuters

Direkt noch einmal zur Erinnerung: Die Halbzeitpause dieses WM-Finals dauerte 27 Minuten. Die Fußballregeln erlauben das nicht. Darin heißt es, die Pause dauert „maximal 15 Minuten“, und nur der Schiedsrichter darf das ändern. Der Schiedsrichter hatte hier aber nichts geändert. Stattdessen entschied die Fifa, dass dieses WM-Finale eine fiebertraumhafte Halbzeitshow braucht, und zog den Regelbruch einfach durch. Warum auch sollte sich der Weltfußballverband beim wichtigsten Fußballspiel des Jahres denn bitte um die Fußballregeln scheren?

Donald Trump hat die WM zu einer hochpolitischen Veranstaltung gemacht. Zum Abschluss überreicht er den Pokal den Spaniern, deren Land er jüngst „Horrorshow“ nannte – und bleibt danach einfach stehen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: