SZ 23.07.2026
08:11 Uhr

(+) Ungleichheit: Was eine Vermögensteuer bringen könnte – und was nicht


Gegen Haushaltslöcher und wachsende Ungleichheit wird gern eine Vermögensteuer ins Feld geführt. Die Idee klingt gut. Ist sie es auch?

(+) Ungleichheit: Was eine Vermögensteuer bringen könnte – und was nicht
Collage: sted/SZ, Fotos: imago

Die vergangenen Jahre sind bestimmt von einer Debatte um neue Steuern für Wohlhabende. Neben einer Reform der Erbschaftsteuer ist eine Vermögensteuer eine viel diskutierte Forderung. Die Bandbreite der Stimmen ist enorm. Traditionell ist die CDU/CSU gegen eine solche Steuer, die Linkspartei wiederum lautstark dafür. Aber auch hier gibt es Überraschungen: Berlins Ex-Bürgermeister Kai Wegner von der CDU hat sich zuletzt dafür ausgesprochen. Zuletzt hat wiederum die SPD von einer „Aktivierung der Vermögensteuer“ gesprochen und angekündigt, nochmal stärker mit ihrem Koalitionspartner streiten zu wollen.

Unbedingt, sagt Blinkist-Gründer Sebastian Klein, der große Teile seines Vermögens gestiftet hat. Auf keinen Fall, entgegnet Rainer Kirchdörfer, der milliardenschwere Familienunternehmen vertritt. Ein Streitgespräch.

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