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29.04.2026
06:52 Uhr
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Es ist eine leise Kampagne, aber mit großer Bedeutung: Deutschland möchte Anfang Juni in den UN-Sicherheitsrat gewählt werden. Ein Misserfolg würde Außenminister Wadephul schwer beschädigen.

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU, links) mit UN-Generalsekretär António Guterres. Sebastian Gollnow/dpa
Die Deutschen stehen im globalen Vergleich nicht unbedingt im Ruf, ein Problem mit ihrer Pünktlichkeit zu haben. Aber in diesem Fall sind sie relativ spät gekommen. Ob es womöglich sogar einen Tick zu spät war, das wird sich am 3. Juni erweisen. An diesem Tag wählt die Generalversammlung der Vereinten Nationen den nächsten Schwung der nicht ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates.
UN-Generalsekretär António Guterres geht Ende des Jahres. Die ersten vier Kandidatinnen und Kandidaten für seine Nachfolge haben sich von der Generalversammlung „grillen“ lassen.
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