SZ 31.07.2026
06:40 Uhr

(+) TV-Kritik „Sarah Tacke“: Zum Zoffen sind sie nicht gekommen


Kann man das Prinzip Talkshow neu erfinden? Nicht wirklich, aber bei Sarah Tackes Premiere im ZDF sprechen Düzen Tekkal, Ahmad Mansour und Herbert Reul erstaunlich konstruktiv über den CSD-Anschlag und die Bedrohung durch den Islamismus.

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Als die Studiomikrofone ausgeschaltet sind und die Zusehenden die zackige Titelmusik der neuen Sendung auf die Tonspur bekommen, lacht Sarah Tacke. Sie gestikuliert, zieht ihre Gäste in einen engagierten Austausch. Man hört nicht, was da gesprochen wird, aber es ist augenscheinlich: Da ist jemand erleichtert, dass die erste Sendung geschafft ist. Die Konzentration, die Anspannung, ja vielleicht sogar die Verpanzerung fällt ab, die gerade eine Stunde hochgehalten wurden, um ja keinen Fehler zu machen.

Für ihre Bürgergeld-Doku wurde die ZDF-Journalistin Sarah Tacke hart kritisiert. Nun übernimmt sie den Sommer über den Sendeplatz von Maybrit Illner. Gespräch mit einer Frau, die den bekannten Blick auf Themen verändern will.

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